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BUND fordert verbesserten Baumschutz

In einem offenen Brief an den Magistrat und die Fraktionen der Stadt Kassel weist der BUND darauf hin, dass er zahlreiche Versuche unternommen habe, rechtzeitig über geplante Baumfällarbeiten informiert zu werden. Dies wurde von der Verwaltung jedoch abgelehnt. Zur Verbesserung des Baumschutzes legt der BUND Kassel nun Forderungen vor. Der offene Brief an: "BUND fordert verbesserten Baumschutz" vollständig lesen

Die SPD und eine umweltfreundliche Mobilität für Kassel

Wer den Affront verstehen will, den die aktuellen „Anführer“ der SPD der Stadtgesellschaft zugemutet haben, indem sie den Radentscheid mit seinen rund 22.000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren zurückgewiesen haben, muss weit zurück gehen. Nein, nicht bis zur Zustimmung zu den Kriegskrediten für die Führung des 1. Weltkriegs und auch nicht bis zu Noske und der blutigen Niederschlagung der Arbeiterunruhen nach eben diesem Krieg: Nein, nur bis 1993, wo es in Kassel zu einer krachenden Wahlniederlage für die bis dahin unangefochten die Stadtpolitik dominierende SPD kam.

Den damaligen Wahlkampf führte die SPD, gegen gute Ratschläge aus Verwaltung, Politik und Bürgerschaft, mit dem Versuch, auf einen Schlag drei Dinge durchzusetzen: Die Treppe auf dem Königsplatz durch Adelung zum Documenta-Kunstwerk, die Getränkesteuer auf Bier und die flächendeckende Verkehrsberuhigung mit übergroßen Cola-Dosen, die von den Kasselern despektierlich „Lollis“ genannt wurden. Dieser Versuch scheiterte grandios und brachte der SPD eine weithin beachtete Wahlniederlage ein und führte die CDU mit Georg Lewandowski an die Macht.

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„Eine andere Welt ist pflanzbar!“

Zehn Jahre gibt es sie bereits: Die Essbare Stadt. Was als „Guerilla Gardening“ und Kunstaktion begann entwickelte sich zu einem Vermittler zwischen Stadt und Zivilgesellschaft und lässt Kassel seit dem stetig grüner und genussvoller werden.

Bildquelle: Essbare Stadt e.V.
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K+S reagiert genervt: Willecke muss ran

Den Beirat freut‘s, den Pressesprecher von K+S, Herrn Willecke von K+S, nervt’s. Und um was geht es genau?

Zum Jahresende hat der Naturschutzbeirat des Landkreises an dieser Stelle

http://kassel-zeitung.de/cms1/index.php?/archives/18037-Das-Gegenteil-von-einem-launigen-Rueckblick-auf-die-Arbeit-des-Naturschutzbeirates-des-Landkreises-Kassel.html

ausführlich über seine Arbeit im vergangenen Jahr berichtet. Da wir den Bericht zusätzlich an einen Presseverteiler geschickt haben, hat auch die HNA Anfang des neuen Jahres in verschiedenen ihrer Land-Ausgaben über unsere Arbeit berichtet. Auch wenn wir vermuten, dass Herr Willecke ab und an die Kassel-Zeitung checkt, so haben ihn die Veröffentlichungen in der HNA natürlich deutlich mehr gejuckt. Denn da kommen schon jeweils einige Zig-Tausend Leserinnen und Leser zusammen. Und da ihm unsere Kritik an K+S im Bericht nicht gemundet hat, reagierte Herr Willecke entsprechend empfindsam – ebenfalls über die HNA.

Seine Reaktion hatte zwei Ebenen: Zum einen erfährt die interessierte Leser/In, dass die begründete Kritik des Beirats an den gravierenden Versäumnissen des Konzerns im Hinblick auf seine Umweltpolitik haltlos sei: Der Beirat habe in seinen Augen einfach keine Ahnung, denn die raue Wirklichkeit der Kaliproduktion sei rückstandsfrei eben nicht zu haben. Zum anderen darf die geneigte Leserschaft zur Kenntnis nehmen, dass die verantwortlichen Landkreispolitiker indirekt dazu aufgefordert werden, dem Beirat endlich einen Maulkorb zu verpassen. Nicht mehr und nicht weniger ist gemeint, wenn Willecke davon spricht, dass wir gefälligst „rein naturschutzfachlich“ zu argumentieren hätten, also im Sinne von: Schuster, bleib bei deinen Leisten! Weil wir es wagten, einen politisch äußerst bedeutsamen Sachverhalt – ein Konzern verschmutzt jahrzehntelang Werra und Weser, das Grundwasser und den Untergrund mit unvorstellbaren Mengen an Salzabfällen bzw. Salzabwasser unter eindeutiger Verletzung europäischer Gesetze in Form einer rechtskräftigen Wasserrahmenrichtlinie aus dem Jahr 2000 – soll uns der Mund verboten, politische Äußerungen untersagt werden. Das als dreist zu bezeichnen wäre noch diplomatisch!

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Tempolimit ja oder nein? Fest steht: Der Irrsinn auf den Autobahnen der Republik kostet unnötig viele Menschenleben!

Wer sich mit der Anzahl der Verkehrstoten im Straßenverkehr beschäftigt, auch nur im Vorbeiflug, versinkt in einem statistischen Nebel. Es gibt dennoch viele interessante, abgesicherte Daten dazu: Und diese Daten und Fakten haben eine Menge zu tun mit den aktuellen Diskussionen um eine Verkehrswende und um die vom Verkehr ausgehenden Umweltbelastungen.

So starben z.B. im Jahr 2011 weltweit ungefähr 1,24 Millionen Menschen an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Das sind 3.400 Menschen täglich. Damit sind Verkehrsunfälle die neunthäufigste Todesursache weltweit. Die Zahl der Verkehrstoten liegt weit über den Opferzahlen von Krieg, Genozid oder Terrorismus. Um die 22 Prozent der Verkehrstoten waren Fußgänger, weit über die Hälfte “weiche” Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer. Zwar konnten seit 2007 88 Länder die Zahl der Verkehrstoten spürbar reduzieren, in 87 Länder stieg sie jedoch weiter an. Die Zahl der Verkehrstoten sinkt in entwickelten Ländern, während Länder mit mittleren und niedrigen Einkommen weiterhin steigende Zahlen an Verkehrstoten zu verzeichnen haben. Und dazu kommen noch unglaublich viele Verletzte: Ihre Anzahl wird auf jährlich etwa 40 Millionen geschätzt… Ein wahres Blutbad!

Auch für Deutschland gibt es genug Statistiken zum Thema. Selbst wenn es innerhalb dieser Zahlenkolonnen einiges an Widersprüchen gibt, so ist das Meiste gesichert und unstrittig: Auf allen deutschen Straßen sind seit 1950 780.000 Menschen gestorben! Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Frankfurt (SZ, 16.11.2018).
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Radentscheid: Bürgerbegehren nach Prüfung unzulässig

(Dokumentation Pressemeldung Stadt Kassel)
Stadt Kassel will Radentscheid-Ziele aufgreifen und Radverkehr weiter stärken – Bürgerbegehren nach Prüfung unzulässig
Die Stadt Kassel will einen noch stärkeren Fokus auf den Ausbau des Radverkehrs legen. Oberbürgermeister Christian Geselle und Verkehrsdezernent Dirk Stochla kündigten an, eine Magistratsvorlage in die politischen Gremien einzubringen, in der die wesentlichen Ziele der Initiative Radentscheid aufgegriffen werden.
Das von der Initiative Radentscheid am 12. November 2018 eingebrachte Bürgerbegehren ist nach Prüfung durch die Stadtverwaltung aus mehreren rechtlichen Gründen unzulässig. In einem Gespräch am Montag, 21. Januar 2019, haben Geselle und Stochla den Vertrauensleuten der Initiative die Ergebnisse der Prüfung im Detail erläutert. Danach war zunächst gegenseitiges Stillschweigen vereinbart worden, da die Initiative über den von angebotenen Kompromiss beraten wollte, um dann gegebenenfalls gemeinsam mit der Stadt im Sinne der Sache zu informieren und das weitere Vorgehen zu erläutern. "Radentscheid: Bürgerbegehren nach Prüfung unzulässig" vollständig lesen

Mattias Berninger: Ein GRÜNER aus Ahnatal steigt zum Cheflobbyisten bei der frisch mit Monsanto fusionierten BAYER AG auf

Was für eine Geschichte! Zum Weinen schön! Fast so rührend wie das Tellerwäscher-Märchen: Ein kleiner, dörflicher Kommunalpolitiker aus Ahnatal, diesem kleinen Weiler hinterm Wald, am Nordwestrand des Oberzentrums Kassel, wird zum Chef-Lobbyisten der Bayer AG, die just in 2018 Monsanto incl. Glyphosat-Geschäft geschluckt und sich damit zum größten Agro-Chemie-Konzern der Welt aufgeschwungen hat. Einfach phantastisch! Ob Matthias Berninger (MB) früher vielleicht tatsächlich mal grün angehaucht war, spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Nun wird sich also MB zukünftig statt um das zuckersüße Geschäft von Mars Incorporated um das des Chemiegiganten Bayer kümmern. Er wird also den EU Abgeordneten – auch den dortigen Grünen – auf die Pelle rücken und ihnen einreden wollen, wie gesund und gut Glyphosat für die Umwelt und die Bayer-Bilanz ist. Was er dann dort machen wird, hat also gar nichts mit Bayer Leverkusen und dem Fußball zu tun, er wird auch Rudi Völler nicht unter die Arme greifen, nein, er wird vielmehr und ausschließlich versuchen, den Aktionären des Chemiegiganten Bayer Glücksgefühle mit steigenden Aktienkursen zu verschaffen. Dafür brauchen solche großen Unternehmen heute tüchtige Lobbyisten. Das wissen wir alle nur zu gut. Das Insektensterben und die vielen bei der Anwendung von Glyphosat, Round up etc. inzwischen Erkrankten werden MB nicht aufhalten: So jemand wie MB lässt sich von gar nichts auf seinem Weg nach oben aufhalten.
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Werner Kleinkauf – ein Pionier der Energiewende vollendet 80. Lebensjahr

(Dokumentation Presssemeldung Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE ) Die Anfänge der heutigen Energiewende liegen über 40 Jahre zurück. Einer der Pioniere ist Prof. Dr. Werner Kleinkauf, der Anfang der 70er Jahre bei der DLR mit der Forschung und Entwicklung zur Nutzung der erneuerbaren Energien begann und ab 1976 an der Universität Kassel fortsetzte, 1981 Mitbegründer der heutigen SMA Solar Technology AG und 1988 Gründer des heutigen Fraunhofer IEE war. Als einer der ersten erkannte er die Bedeutung der Systemforschung für eine stabile und sichere Stromversorgung mit Wind- und Solarenergie und zitierte dafür immer wieder den griechischen Philosophen Aristoteles: »Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile«. Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit waren Regelungstechnik, Leistungselektronik, Stromrichtertechnik und Energiesystemtechnik. >>weiterlesen

Gebaut, um den Atem zu rauben

Wären die BMW’s bzw. ihre Abgase nicht so ungesund (wie die der Autos der anderen Konzerne auch), wär’s zum Lachen: Das ganze seit vielen Jahren andauernde Diesel-Theater und das Ringen um bessere Atem-Luft von Millionen, Atem-Luft, die wir alle bekanntlich nicht nur zum Atmen, vielmehr zum Leben und zum Gesundbleiben dringend brauchen, insbesondere in den großen Städten und Ballungsräumen, wird durch den Slogan für die neue 8er Serie von BMW knackig auf den Punkt gebracht: Gebaut, um den Atem zu rauben! Gekonnter kann man es wirklich nicht ausdrücken! "Gebaut, um den Atem zu rauben" vollständig lesen

Städtebaulicher Bullshit im Herz des Vorderen Westens: mitten im Vorzeigeprojekt Goethestraße!

Nun ist es so weit: Jeder kann sich anschauen, dass den Planern des Landes bzw. denen des Justizministeriums und den Verantwortlichen der Stadt - Letztere, weil sie es nicht verhindert haben - tatsächlich nichts Besseres eingefallen ist als der befürchtete, beschissene, asphaltierte und vollkommen kahle Parkplatz – mitten im Herzen des Vorderen Westens! Ich habe es kommen sehen und muss nun, zu meinem Bedauern, feststellen, mit meinen Befürchtungen richtig gelegen zu haben… Wer will, kann sich das hier in der Kassel-Zeitung

http://kassel-zeitung.de/cms1/index.php?/archives/16306-Wichtige-Staedtebauprojekte-Wann-endlich-emanzipiert-sich-die-Stadt-dem-Land-gegenueber.html

und/oder hier, auf der Seite 6 der Ausgabe Nr. 23 der Kasseler Linkszeitung…

https://kasseler-linke.de/images/stories/pdf/linKSzeitung_23.pdf

gerne noch mal ansehen…
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Eine bräsige SPD - Eine Weigerung, die tief blicken lässt

Der Zweckverband Raum Kassel (ZRK)*, von dessen Wirken fast niemand Kenntnis nimmt und der dennoch eine bedeutende Organisation ist mit durchaus wichtigen, entwicklungsplanerischen Aufgaben in Kassel und seinem „Speckgürtel“: Dieser Verband regelt und bearbeitet im Wesentlichen die Flächennutzungsplanung nach dem Baugesetzbuch, nach § 5 ff. Er bestimmt also darüber, wie und wofür hier in Kassel und den direkt angrenzenden Umlandgemeinden Flächen genutzt werden: Für Wohnen, Gewerbe, Verkehr etc. Dass solche Entscheidungen für die Ökonomie und die Ökologie einer Region von großer Bedeutung sind, muss nicht näher erläutert werden.

In der letzten Verbandsversammlung des ZRK des Jahres 2018, am 5. Dezember 2018, gab es einen Konflikt darum - eigentlich eine Bagatelle bzw. parlamentarische Selbstverständlichkeit – ob der Ausschussvorsitzende, in diesem Fall ist das der Kollege Zeidler von der SPD gewesen, einen kurzen Bericht über die vorbereitende Sitzung des Planungsausschusses, die eine Woche zuvor stattgefunden hatte, in der Verbandsversammlung vorträgt. So ein Vortrag bzw. so eine kurze Zusammenfassung stärkt die Bedeutung der Ausschüsse und es müssen dann in der Verbandsversammlung auch nicht mehr alle Debatten und Argumente wiederholt werden. Genau dafür hat man solche Ausschüsse. Aber für die über Jahrzehnte in diesem Gremium den Ton angebende SPD war das auf einmal wohl nicht mehr selbstverständlich. Herr Zeidler hatte seine Unterlagen gar nicht dabei, seine Erinnerungen anscheinend aber auch nicht und so wollte er der guten Praxis plötzlich nicht mehr folgen. Er ließ sich dann lediglich von einem ZRK-Mitarbeiter die Liste mit den Tagesordnungspunkten und die dazugehörigen Abstimmungsergebnisse geben. Die hat er dann kommentarlos verlesen.

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Das Gegenteil von einem launigen Rückblick auf die Arbeit des Naturschutzbeirates des Landkreises Kassel…

Vielmehr wollen wir all denen, die sich um die Umwelt sorgen demonstrieren, was unser kleiner Beirat so macht, um das Bedrohliche um uns rum zum Besseren zu wenden. Im Kleinen sozusagen und mit viel Arbeit und Einsatz. Ehrenamtlich natürlich…
Der Naturschutzbeirat hat insgesamt 12 Mitglieder. 4 davon werden von der Verwaltung, sprich der UNB (Untere Naturschutzbehörde), eingesetzt. Es sind jeweils ausgewiesene Öko-Experten. Dazu kommen 8 gewählte resp. von den verschiedenen Umweltverbänden wie BUND, NABU, Botanikervereinigung, Landesjagdverband etc. entsandte Fachleute. Der Beirat tagt nur 4 oder 5 Mal im Jahr. Über viele Jahre hinweg waren diese Sitzungen eine eher traurige Veranstaltung, wo vor allem Informationen über die vielen Niederlagen der Naturschutzbewegung ausgetauscht wurden. Hintergrund dieser mehr als unbefriedigenden Situation war der Tatbestand, dass verschiedene hessische Landesregierungen die Rechte des Naturschutzbeirats per Gesetz – Details würden hier zu weit führen – immer mehr ausgehöhlt hat. Bis zum Schluss dann nur noch das Wackeln mit dem Kopf erlaubt war und die Beiräte nichts mehr mit ihrem Votum hatten verhindern können.
Seit einigen Jahren hat sich der Beirat, von innen heraus und durch personelle Veränderungen, die auch mit Verjüngung zu tun haben, erneuert und auf den Weg gemacht, sich – jenseits ihm formal zustehender Rechte – wieder mehr politisch einzumischen. Das wird vom Landkreis, den der Beirat genaugenommen ja berät, auch toleriert. Vermutlich solange Beirat und Landkreis umweltpolitisch an einem Strang ziehen. Was vor allem in der Frage K+S und dessen geplanter Salzabwasser-Monsterleitung quer durch Nordhessen in allerhöchstem Maße der Fall ist. Diese idiotische und völlig überflüssige Leitung will kein Mensch und sie trägt auch kein Jota zur Behebung der Schäden bei, die bisher schon entstanden sind und weiter entstehen werden, wenn nicht bald eingegriffen wird.

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StadtLabor: 75 Jahre Zerstörung und Wiederaufbau


StadtLabor zu "75 Jahre Zerstörung und Wiederaufbau" herunterladen

Am 22. Oktober 2018 jährte sich die Bombennacht zum 75. mal. Kassels ehemaliger Oberbürgermeister Bertram Hilgen bezeichnete diese Nacht als "eine schreckliche Zäsur in der Geschichte unserer Stadt."
Viele Veranstaltungen widmeten sich diesem Thema, wobei auch der Wiederaufbau der zerstörten Stadt auf der Agenda stand. Die Nachkriegszeit sahen viele als Chance einer grundlegenden Erneuerung, als Möglichkeit, mit modernen architektonischen und stadtplanerischen Ansätzen Neues zu schaffen.
Mit Gabriela Wolff-Eichel (Vereinsvorsitzende Freunde des Stadtmuseums Kassel e.V.), Christina Reich (wissenschaftliche Volontärin im Stadtmuseum) Kai Füldner (Direktor des Stadtmuseums) und Jörg Sperling (Vorstandsmitglied Freunde des Stadtmuseums Kassel e.V.) experimentierte das StadtLabaor in dieser Sendung.
kassel-zeitung dokumentiert die am 13. Dezember 2018 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Klimademo in Kassel fordert schnellstmöglichen Kohleausstieg

Umweltbündnis: Weitreichender Wandel nötig zur Eindämmung der Klimakrise

Kassel, 08.12.2018. Über 200 Menschen haben am Samstag in Kassel für den schnellen Kohleausstieg demonstriert. Fünf Kasseler Umweltgruppen hatten dazu unter dem Motto „Kein fauler Kohlekompromiss – Wir lassen uns unsere Zukunft nicht verbauen!“ aufgerufen. Ihr Ziel ist eine klimagerechte Lebens- und Wirtschaftsweise, mit der das 1,5°-Ziel des Pariser Klimavertrags eingehalten wird. Die Demonstrierenden wandten sich insbesondere gegen das Mauern und Blockieren der Kohleindustrie in der Kohlekommission. Symbolisch durchbrachen sie daher vor dem Rathaus eine „Mauer der Kohleindustrie“ aus riesigen Pappkartons.

Während aktuell die Klimakonferenz in Polen tagt, fehlt in Deutschland nach wie vor ein Plan für den Ausstieg aus dem klimaschädlichsten Energieträger Kohle. „Die klimapolitische Starre hat uns ein verlorenes Jahrzehnt für den Klimaschutz beschert,“ stellt Arvid Jasper als Pressesprecher des Demobündnisses klar. Um die Klimaziele für 2020 noch zu erreichen, muss daher nun ein schneller Kohleausstieg eingeleitet werden. Die Braunkohlebundesländer verhindern genau dies, indem sie die Arbeit der Kohlekommission blockieren. Ursprünglich für die kommende Woche angekündigt, sind erste Ergebnisse nun erst Anfang Februar zu erwarten. „In dieser für den Klimaschutz heiklen Zeit sollte sich Kassel nach dem Vorbild von Leipzig jetzt von der Kohle verabschieden. Dafür muss zeitnah eine klimafreundliche Alternative für das kohlebefeuerte Fernwärmekraftwerk an der Dennhäuser Straße in die Wege geleitet werden,“ so Jasper weiter.

Mit der fortschreitenden Klimakrise werden auch deren Schäden immer deutlicher. Extremwettereignisse mit Überschwemmungen und Dürren nehmen auch hier in Deutschland zu. Vor allem aber verlieren Millionen Menschen im Globalen Süden ihre Lebensgrundlagen. Es ist daher unabdingbar, dass wir unsere ressourcenhungrige Lebensweise hinter uns lassen. Kerstin Lopau von Divest Kassel fordert darüber hinaus, dass „diejenigen für diese dramatischen Klimafolgen haften, die sie am meisten verursacht haben. Die Kohle-, Öl- und Gasindustrie sowie die industrialisierte Landwirtschaft sollten sich daher auf Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe vorbereiten.“

Am selben Samstag fanden weltweit hunderte Demonstrationen für Klimaschutz statt. Mit zunehmender Verfehlung der Pariser Klimaziele steigt in ganz Europa der Druck, sodass ein europäisches Netzwerk gar den Klimaaufstand 2020 ausruft. Auch in Kassel ist mit weiteren Aktionen für die Klimawende zu rechnen. Organisiert wurde die Demonstration von der Aktionsgruppe Klimagerechtigkeit Kassel in Zusammenarbeit mit dem BUND Kassel, Greenpeace Kassel, dem Öko-Referat der Kasseler Studierendenvertretung und Divest Kassel. Alle dieser Gruppen freuen sich über Mitarbeit!

Was mir mein Flaschenabfüller erzählte

Über PET-Flaschen, Glasflaschen, Einwegflaschen und Schnüffelanlagen

Wikipedia behauptet, dass man PET-Flaschen 20 - 25 mal befüllen könne. Das sieht mein Flaschenabfüller aber ganz anders: Der sagt, dass PETs nach 6 Umläufen fertig sind. Und überhaupt sind sie viel empfindlicher als Glasflaschen. Sie können nur auf 58 Grad erhitzt werden, sonst schrumpeln sie zusammen. "Was mir mein Flaschenabfüller erzählte" vollständig lesen

Veranstaltungsreihe "Argumente, Alternativen und neue Ideen!"

Im Rahmen des Widerstands gegen das geplante Logistikgebiet in Neu-Eichenberg laden wir zu einer Veranstaltungsreihe "Argumente, Alternativen und neue Ideen!" ein, in der wir zeigen möchten, dass über das geplante Logistikgebiet zwar in Neu-Eichenberg entschieden wird, die Konsequenzen jedoch wesentlich weitreichender sind.

Wir möchten daher über Klimapolitik, Ansiedlungen, Versiegelung und auch über Alternativen sprechen.
Für alle Veranstaltungen ist der Eintritt frei.
Wir freuen uns auf euer Kommen!

"Veranstaltungsreihe "Argumente, Alternativen und neue Ideen!" " vollständig lesen

Grünzug Motzberg: Endspurt für Neugestaltung

Das Bau- und Planungsteam im Südbereich des Grünzugs Motzberg
Viel Grün, neue Wegeverbindungen, Sport- und Spielmöglichkeiten, Sitzgelegenheiten zum Verweilen: Zwischen Albert-Schweitzer- und Königstorschule entstehen bis Ende 2018 wohnortnahe Freiräume und qualitätsvolle Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Generationen. Als innerstädtischer Grünzug ist die generationsübergreifende Anlage mit hoher Aufenthaltsqualität gleichzeitig auch Verbindungsglied der Ortsbeirat-Bezirke Vorderer Westen und Mitte. >>weiterlesen
Foto: v.l.n.r.: Ernst Bauermann und Alexander Gössel (Riehl + Bauermann), Wolfgang Wette (Wette + Küneke), Christof Nolda (Stadtbaurat), Dr. Anja Starick (Leiterin Umwelt und Gartenamt), Ludger Röken (verantwortlicher Planer Umwelt und Gartenamt), Ulrich Klei (Friedrich Klei Landschaft-, Sportstätten- und Straßenbau GmbH), Fabian Schäfer (Stadtplanungsamt)

StadtLabor: Klimaschutz im Kasseler Osten - mobile Bildung und Praxis für eine Essbare Stadt


StadtLabor zu "Klimaschutz im Kasseler Osten - mobile Bildung und Praxis für eine Essbare Stadt (KlimaKOSTmobil)" herunterladen

Gefördert vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutz Initiative startet der Verein Essbare Stadt e.V. jetzt sein neues Projekt "Klimaschutz im Kasseler Osten - mobile Bildung und Praxis für eine Essbare Stadt (KlimaKOSTmobil).
Das Vorhaben zielt darauf ab, in den beiden benachbarten Stadtteilen Bettenhausen und Forstfeld verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen zum Themenbereich Klimaschutz, Gesundheit, Ernährung und Umweltgestaltung anzubieten.
Linda Rehn und Karsten Winnemuth vom Vorstand des seit zehn Jahren bestehenden Vereins mit über 100 Mitgliedern, von denen sich viele in Gemeinschaftsgärten, Selbsternte-Feldern und für Fruchtgehölzpflanzungen im Stadtraum engagieren, gaben im StadtLabor Auskunft über ihr Projekt und die damit verbundenen Visionen.
kassel-zeitung dokumentiert die am 18. Oktober 2018 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Konzertlesung "Die Welt im Zenit"

Indigener Widerstand für den Erhalt der Biodiversität Amazoniens
Konzertlesung mit Patricia Gualinga/Grupo Sal

1.11.2018, 19.00 Uhr, Witzenhausen, Capitol Kino
Patrica Gualinga ist die historische Führungspersönlichkeit der Sarayaku Gemeinde im Herzen des ecuadorianischen Regenwaldes. Ihre Gemeinde führt seit langem einen erfolgreichen Kampf gegen internationale Ölkonzerne, die dort Öl, Gas und Mineralien abbauen wollen. Sarayaku ist dadurch zu einem wichtigen Symbol eines zukunftsweisenden Widerstandsmodells sowie eines nachhaltigen Lebenskonzepts geworden. Sehr bedeutsam dabei ist Patricia Gualingas Rolle als Vorbild und Vernetzerin zahlreicher Frauen zur gemeinsamen Verteidigung des Regenwalds.
Moderiert und übersetzt von Isabella Radhuber erwarten die Zuhörer zusammen mit der leidenschaftlichen Musik von Grupo Sal unvergessliche Zeugnisse, spannende Beiträge und hervorragende Musik.
"Konzertlesung "Die Welt im Zenit"" vollständig lesen

Kasseler Bürgerpreis "DAS GLAS DER VERNUNFT" an Umweltaktivisten Saúl Luciano Lliuya verliehen

(Dokumentation Pressemeldung) Für seinen Mut, die globale Dimension individueller, politischer und ökonomischer Handlungsweisen mit den Mitteln des Rechts und der Verantwortung auszuhandeln, ist der peruanischen Landwirt Saúl Luciano Lliuya am Sonntag, 23. September, im Kasseler Staatstheater mit dem Kasseler Bürgerpreis "Glas der Vernunft" ausgezeichnet worden. Seine Heimatstadt Huaraz am Palcacocha See liegt auf 3000 Metern in dem Gebiet der "Cordillera Blanca", der weißen Gebirge, deren Schnee und Eis als Folge der Klimaerwärmung verstärkt schmelzen, so dass es zu einer Flutkatastrophe kommen könnte. "Kasseler Bürgerpreis "DAS GLAS DER VERNUNFT" an Umweltaktivisten Saúl Luciano Lliuya verliehen " vollständig lesen

Für weltweit orientiertes Verantwortungsbewusstsein

Am 23. September wird der Kasseler Bürgerpreis „Das Glas der Vernunft“ an den peruanischen Landwirt Saúl Luciano Lliuya verliehen, der eine zivilrechtliche Klage gegen einen einen deutschen Energiekonzern angestrengt hat.
11.30 Uhr, Opernhaus des Staatstheaters Kassel "Für weltweit orientiertes Verantwortungsbewusstsein" vollständig lesen

21.8. Regionale Lebensmittel und die Länder des Südens I Das System Milch


Am Dienstag den 21.8. wird um 19 Uhr im Umwelthaus die Dokumentation "Das System Milch" vorgeführt, und zur Diskussion darüber eingeladen. Am Samstag den 25.8. startet um 10 Uhr die Exkursion zum Birkengrund in Kaufungen.
Anmeldung bei
der vhs Region Kassel und mehr Infos "21.8. Regionale Lebensmittel und die Länder des Südens I Das System Milch" vollständig lesen

Beton kann man nicht essen – kein Logistikzentrum in Neu-Eichenberg!

In der Gemeinde Neu-Eichenberg, wo Niedersachsen, Hessen und Thüringen aneinander grenzen, soll wertvolles fruchtbares Ackerland zubetoniert werden. Ginge es nach Lokalpolitikern und Wirtschaftsvertretern, entstünde auf einer Fläche von 800.000 m² (= 80 Hektar) das „größte Logistikzentrum im Herzen Europas“ - ein Umschlagplatz für Güter im internationalen Warenverkehr.

"Statt auf Nachhaltigkeit unter regional selbstversorgendem Prinzip, wird im Fall des Logostikzentrums auf Überregionalität und Konsum gesetzt, an dem die wenigsten profitieren."

Stellvertretend für viele die Stimme einer Anwohnerin:
"Wenn das Logistikzentrum kommt, ziehen meine Familie und ich hier weg. ich will weder im Diesel-dreck ersticken noch im LKW-lärm schlafen noch im alltäglichen Verkehrswahnsinn auf dem Fahrrad überrollt werden. und meinen Kindern erspare ich das auch."

Bitte helft mit durch Unterzeichnen der Petition gegen das Logistik-Zentrum Natur und Lebensqualität zu schützen:

https://www.openpetition.de/petition/online/beton-kann-man-nicht-essen-kein-logistikzentrum-in-neu-eichenberg

Danke!

Logistik-Zentrum-Wahnsinn

Neue Chancen für Bürgerenergiegenossenschaften in Nordhessen

Kasseler Europa-Abgeordnete Martina Werner diskutierte mit Bürgerenergie-Engagierten aus Nordhessen: Neue EU-Regeln für Energie bieten große Chancen für Energiewende in der Region.

Foto: v.l.: René Mono (Vorstand Bündnis Bürgerenergie), Martina Werner MdEP, Martin Rühl (Vorstand Bündnis Bürgerenergie). Foto: Bündnis Bürgerenergie, Fotograf: Uwe Zucchi
"Neue Chancen für Bürgerenergiegenossenschaften in Nordhessen" vollständig lesen

Neues Schutzgebiet im Reinhardswald – Naturschutzverbände schlagen 900 Hektar großen Naturwald vor

(Pressemeldung NABU Landesverband Hessen e.V.): In diesen Tagen bereitet das Land Hessen die Auswahl von mehreren Waldgebieten vor, in denen sich künftig natürliche Wälder entwickeln dürfen. Insgesamt 6.400 Hektar sollen zunächst geschützt werden. Sechs Naturschutzverbände haben im Reinhardswald ein 909 Hektar großes Gebiet vorgeschlagen. Der Landkreis Kassel, der Naturpark Reinhardswald und einige Lokal-Matadore fordern von Umweltministerin Priska Hinz den Schutz der Weserhänge ein. „Herausragend ist das Gebiet, weil hier der höchste Anteil alter Waldbestände mit Bäumen über 140 Jahre von allen Naturwald-Vorschlägen in Hessen vorkommt“, so Mark Harthun, stellvertretender Landesgeschäftsführer des NABU Hessen. Sie machen im Vorschlagsgebiet 54 Prozent der Fläche aus, während der Landesdurchschnitt nur bei 13 Prozent liegt. "Neues Schutzgebiet im Reinhardswald – Naturschutzverbände schlagen 900 Hektar großen Naturwald vor" vollständig lesen

regional-optimal.de Karte mit Direktvermarktern in Nordhessen

Karte regional=optimalDas Web-Portal Regional=optimal stellt sich jetzt mit einer neuen Übersichtskarte vor: Auf der gedruckten Karte sind die Hofläden, Erzeuger, Veredler, Gastronomiebetrieb, Blumenfelder zum selber pflücken und Wochenmärkte übersichtlich dargestellt. Mehr Informationen gibt es dann auf dem Internet Portal regional-optimal.de. Der Schwerpunkt liegt in der Stadt Kassel, den Landkreisen Kassel, Schwalm-Eder, einzelne Betriebe aus den Landkreisen Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner und Göttingen sind ebenfalls erfasst. Die Karte ist im Umwelthaus Kassel in der Wilhelmsstraße 2 für 2 Euro erhältlich.
Der Landkreis Kassel hat die Weiterentwicklung und Aktualisierung der Information über regionale Lebensmittel in 2018 finanziell unterstützt, denn regional ist optimal. "regional-optimal.de Karte mit Direktvermarktern in Nordhessen" vollständig lesen

StadtLabor: Bettenhausen und der Kasseler Osten


StadtLabor zu Bettenhausen und der Kasseler Osten herunterladen
In Bettenhausen und dem Kasseler Osten ist viel in Bewegung. Städtebauförderprogramme für die Stadtteile östlich der Fulda sorgen für weitere Impulse. Das StadtLabor experimentierte mit Gunther Burfeind, Rose Ostermenn (beide Stadtteilzentrum Agathof e.V.), Enrico Schäfer (Ortsvorsteher Bettenhausen) und Annette Spielmeyer (Planungsamt der Stadt Kassel) zu Hintergründen und Perspektiven.
kassel-zeitung dokumentiert die am 28. Juni 2018 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.