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Team Germany holt Weltmeistertitel erstmals nach Deutschland!

Am 10. April errang das nunmehr multinationale Team (Deutschland, Russland, USA) aus Leipzig den ersten Platz in der Gesamtwertung unter über 100 angemeldeten Teams, mit der Bestzeit von 3:37 min. Ein Novum ist, dass dieser „Weltmeistertitel“ damit zum ersten Mal außerhalb der USA verliehen wird.
Beim Moonbuggy Race, dass in Huntsville (USA) bereits zum 17. Mal ausgetragen wurde, geht es darum, in möglichst kurzer Zeit ein zuvor zusammengefaltetes Fahrzeug aufzubauen und einen komplizierten Kurs allein mit Muskelkraft zu bewältigen.


Nasa Video über das Deutsche Team



Am Samstag den 08.05.2010 wurde vom SpaceEducation Zentrum in Leipzig die Awards an die Sponsoren und Förderer des Projekts vergeben. Die Rohloff AG gratuliert dem Moonbuggy Team zu seiner herausragenden Leistung. Wir freuen uns mit unserer Projektunterstützung zur Ausbildung und Begeisterung von Jugendlichen für zukunftsorientierte Technik in Deutschland beitragen zu dürfen.


Das in Leipzig gebaute Fahrzeug wird ausschließlich mit Muskelkraft angetrieben. In dem Moonbuggy sind im Antriebsstrang gleich zwei SPEEDHUB 500/14 verbaut. Der Chefkonstrukteur Thommy Knabe (19) fertigte damit seine wissenschaftspropädeutische Arbeit im Abitur. Das Team wurde durch den Sport-Gymnasiasten und Leistungs-Radsportler Max Frank (17) trainiert. Wissenschaft, Handfertigkeit, Teamarbeit, Integrität und zielorientiertes Denken werden hierbei durch den sportlich-olympischen Charakter der Bewegungsfreude gefördert.

Das in der Raketenstadt Huntsville seit 4 Jahren als "Team Germany" bekannte und als „Enkel des von Braun Teams“ gesehene junge Konstrukteursteam überraschte nicht nur mit zahlreichen technischen Innovationen, sondern auch mit seiner Multinationalität. So gehörten erstmals ein russischer Student und eine US-Schülerin zum Wettkampfteam. Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine, Ungarn und England wirkten nach einer kilometerreichen Workshop-Tour im Sommer 2009 und zur Winterschule in Leipzig im Hintergrund mit.



Harte Belastungen des Fahrwerks im Rennen

Nicht jedes Team kommt durch! Ein Crashvideo!


Technische Daten des Moonbuggy „Ganymed 2010“:


- gemessene Höchstgeschwindigkeit im Testlauf: 80 km
- errechnete Maximalbeschleunigung im Kurs: 1,1 G
- max. Drehmoment auf der Vorderachse: 254,5 Nm
- gezogene Maximallast auf geneigter Ebene: 3 Tonnen
- gefahrene Zeit (Endwertung im 1.200 m Kurs, 17 Hindernisse): 3:31
- Fahrbereitschaft aus einem eingefalteten Würfel (4x4x4ft): 6 Sekunden
- Solarstrom betriebene Echtzeit-Datentelemetrie mit Analyse per eigener Software
- zerlegbar in 7 Gepäckstücke nach Anforderungen aller Airlines



Links im Web:


International Space Education Institute

Team Fotos




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