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Zitat des Tages

"Das Elend der Linken: Sie wartet auf den Schnellzug der Utopie. Dabei gelangt man im Nahverkehr zur neuen Solidarität." Ingo Arend in der taz von heute zum Thema Nahverkehr am Beispiel der Hauptstadt und die Idee, was Verkehrspolitik sein könnte.

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Kommentare

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Martin Reuter am :

Schämt Euch was, mit falschen Federn rumzulaufen. Der Gesellschaftsvertrag, ob nun neu oder alt, ist eine prima Fiktion, wie Rousseau selber wusste. Seine Konstruktion der "identitären Demokratie" konnte nur gelten für das Luftschloss, in dem es viel zu viele "schwer zu vereinigende Dinge" geben muss: 1) einen "sehr kleinen Staat", 2) "Einfachheit der Sitten", 3) "weitgehende Gleichheit der gesellschaftlichen Stellung und der Vermögen", 4) "wenig oder gar keinen Luxus". Resignation: "Eine solche vollkommene Regierung passt für die Menschen nicht." (Zit. nach dem Heft "Demokratie" der Bundeszentrale für politisache Bildung", S. 23) Allgemeiner Missbrauch empfiehlt sich nicht!

Klaus Schaake am :

Herr Reuter, könnten Sie das bitte so ins Verhältnis zu obigem Beitrag setzen, dass auch Menschen wie ich eine Idee davon bekommen, was Sie gemeint haben könnten?

Martin Reuter am :

Wer den Alternativ-Jargon verfolgt, weiß, dass zwischendurch mal immer wieder die "Solidarität" mit dem "neuen Gesellschaftsvertrag" in Verbindung gebracht wird. Dabei führt man regelmäßig Rousseau als einen Garanten für ein "identitäres Demokratiekonzept" an.(Das hat auch zB der links-SPDler Horst Peter in einer Sendung mit mir im Freien Radio ("Freoiprechanlage") gemacht. Nun taucht das ganze also in einem sog. "Verkehrskonzept" auf, das die Welt auf Solidarität bringen soll. Für mich klappt dat so nich, aber ich gönns den Anderen ja. Ich wollte nur den Original-Selbst-Skeptiker (Rousseau) ins Spiel bringen. Man gönnt sich ja sonst wenig "Bildung".

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