15 Jahre Unterneustadt Kassel: Der neue Architekturführer ist da
Der Architekturführer „1994 – 2009. Unterneustadt Kassel“ wurde gestern von Heinz Spangenberg und Eckhard Jochum vom Kasseler Stadtplanungsamt zusammen mit Renate Matthei vom euregioverlag in Anwesenheit der beteiligten Architekten erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. In den vergangenen 15 Jahren entstand der im Krieg zerstörte Kern der Unterneustadt auf dem überlieferten Grundriss neu. Kurz vor dem Abschluss des städtebaulichen Großprojekts erscheint nun auf knapp 150 Seiten der zweite Band des Architekturführers Unterneustadt.
Heinz Spangenberg, Constantin Meyer und Renate Matthei bei der Buchvorstellung am 9. Dezember 2009
Die Edition stellt fast alle Bauwerke des neuen Stadtteils vor, dokumentiert die Handschriften der verschiedenen Architekten und spiegelt damit das ganze Projekt mit all seinen Qualitäten und seiner Farbigkeit wider. Der Kölner Architekturfotograf Constantin Meyer lieferte erneut die teils großformatigen Fotos, die ein eindrucksvolles Bild der beispielhaften Architektur der Unterneustadt vermitteln. Bei einem Streifzug durch die Straßen können Architekturinteressierte den handlichen und reich bebilderten Band zur Hand nehmen. Der Bildband informiert auch über Bauherren und Architekten des viel beachteten und mit dem Expo-Siegel ausgezeichneten zweiten documenta urbana-Projekts.
Der Architekt Thomas Fischer vom Atelier 30 betonte in seiner Rede bei der Präsentation insbesondere die sozialen Aspekte des Projekts. Die Bewohner der Unterneustadt fühlten sich wohl in ihrem Stadtteil und seien zusammen gewachsen. In den letzten 15 Jahren sei so ein besonderer Gemeinschaftssinn in dem Stadtteil entstanden.
Das Ziel, ein lebendiges vielfältiges Quartier zu schaffen und die Fulda wieder ins Kasseler Blickfeld zu rücken, wurde bei der Bebauung durch Wettbewerbe, Workshops sowie durch eine Jury gewährleistet. „Neben einer Vielzahl von innovativen Beiträgen mussten während des Projekts naturgemäß auch einige Kompromisse eingegangen werden. Doch das Ergebnis zeigt: Es hat sich gelohnt und könnte Vorbild sein, die Altstadt nach ähnlichen Prinzipien, wie sie bei der Unterneustadt zur Anwendung kamen, umzugestalten“, so der technische Leiter des Projekts, Eckhard Jochum.
Schon im Mai 2001, als wesentliche Ziele des Projekts, wie die Brücke über die Fulda oder die Verlagerung des Messeplatzes, bereits verwirklicht waren, erschien der erste Architekturführer zum Unterneustadtprojekt. Auch der zweite Führer zeigt, wo man im Kasseler Osten wunderbar wohnen kann: citynah, am Fluss und in unmittelbarer Nähe zu den Kasseler Parks, der Karls- und Fuldaaue.
Der Architekt Thomas Fischer vom Atelier 30 betonte in seiner Rede bei der Präsentation insbesondere die sozialen Aspekte des Projekts. Die Bewohner der Unterneustadt fühlten sich wohl in ihrem Stadtteil und seien zusammen gewachsen. In den letzten 15 Jahren sei so ein besonderer Gemeinschaftssinn in dem Stadtteil entstanden.
Das Ziel, ein lebendiges vielfältiges Quartier zu schaffen und die Fulda wieder ins Kasseler Blickfeld zu rücken, wurde bei der Bebauung durch Wettbewerbe, Workshops sowie durch eine Jury gewährleistet. „Neben einer Vielzahl von innovativen Beiträgen mussten während des Projekts naturgemäß auch einige Kompromisse eingegangen werden. Doch das Ergebnis zeigt: Es hat sich gelohnt und könnte Vorbild sein, die Altstadt nach ähnlichen Prinzipien, wie sie bei der Unterneustadt zur Anwendung kamen, umzugestalten“, so der technische Leiter des Projekts, Eckhard Jochum.
Schon im Mai 2001, als wesentliche Ziele des Projekts, wie die Brücke über die Fulda oder die Verlagerung des Messeplatzes, bereits verwirklicht waren, erschien der erste Architekturführer zum Unterneustadtprojekt. Auch der zweite Führer zeigt, wo man im Kasseler Osten wunderbar wohnen kann: citynah, am Fluss und in unmittelbarer Nähe zu den Kasseler Parks, der Karls- und Fuldaaue.
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