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Helleböhn: Es geht los! - Wohnumfeldverbesserungen im Quartier

Die Mitglieder des Mieterbeirats (außen) und Landschaftsplaner Erik Hanf (Mitte links) mit GWH-Chef Stefan Bürger.
Mieterbeirat informierte sich über Baubeginn in der Leuschnerstraße
„Der Mieterbeirat war von Anfang an mit im Boot“, so Stefan Bürger, Leiter der GWH Geschäftsstelle Kassel anlässlich einer Informationsveranstaltung für den Mieterbeirat zum Baubeginn eines von insgesamt zwölf geplanten Projekte eines ganzheitlichen Quartierskonzept im Wohnpark Helleböhn.
Irene Busch vom Mieterbeirat meint: „Es geht doch auch darum, die Vorzüge von Helleböhn nach außen kenntlich zu machen“. Dazu wird die aktuelle Maßnahme beitragen. Der Wohnpark Helleböhn wird entlang der Leuschnerstraße mit einer 200 Meter langen sitzhohen Mauer markiert. Filigrane Rosenpergolen sollen eine positive Außenwahrnehmung verstärken. In diesem Bereich werden außerdem drei knallfarbige ungewöhnliche Müllhäuser das Straßenbild bereichern. Bis Ende 2008 werden über 1,2 Mio Euro in ein Zwölf-Punkte-Programm in die Handlungsfelder Wohnumfeld, soziale Kommunikation und Immobilien fließen.

Die anderen elf Projekte in Stichworten:
1. "Spielband" Attraktive Aufenthaltsbereiche als Treffpunkt der Generationen
2. "Rhönbalkon" Vor dem Geschäftszentrum wird der Platz etwas angehoben, hier wird ein anziehender Stadtteilplatz entstehen.
3. "Hauseingänge und Eingangsbereiche" Schaffung von 150 individuellen Wohnadres-sen
4. "Rotes Sofa" An der Eugen-Richter-Straße soll der Eingang ins Quartier nach außen sichtbar gemacht werden. Eine Sitzmöglich-keit aus rotem Beton wird eine Platzsituation in direkter Nähe zur Straßenbahnhaltestelle schaffen.
5. "Eingänge Eugen-Richter-Straße" Der Unter-wuchs wird zurückgeschnitten, damit eine große Wiese mit den bereits vorhandenen Bäumen entsteht. Leuchtende Bambusstan-gen sollen den Eingang zum Quartier weisen.
6. "Pappelbestand" Die Gartenarchitekten hat-ten seinerzeit Pappeln gepflanzt, weil diese schnell wachsen. Nach 60-70 Jahren sind diese nicht mehr standfest. Eine Weiterent-wicklung für die nächsten 50 Jahre ist erfor-derlich. Jetzt kommen Neupflanzungen, um dann später alte Bäume wegnehmen zu kön-nen.
7. "Dezentrale Spielplätze" Vier bis fünf neue, gut nutzbare Spielflächen sollen entstehen
8. "Fahrstühle" Um den stufenlosen Zugang auch innerhalb der Häuser zu erreichen, werden Fahrstühle in einigen Häusern nachgerüstet.
9. "Garagenhof" Immer wieder wurde der Wunsch nach Mietgaragen geäußert. 15 neue Garagen entstehen in der Meißnerstraße.
10. "Beleuchtung" Hier steht Erneuerung und Modernisierung an.
11. "Verkehrsberuhigung" Dabei geht es darum, die Meißnerstraße zu entschleunigen. Veränderung der Parksituation, neue Querungs-möglichkeiten, visuelle Verbesserungen in Richtung durchgrünte Wohnstraße.

Attraktiver Wohnstandort mit direkter Anbindung
In 2005 gründete die GWH einen Arbeits-kreis mit Fachleuten aus Wohnungswirt-schaft, Wissenschaft und sozialen Trägern. In zwei Jahren entstand in 12 Tagungen ein ganzheitliches Quartierskonzept. In einem Studienprojekt der Universität Kassel er-stellte eine Gruppe Studenten in 2006 eine Stärken- und Schwächenanalyse zum Wohnpark Helleböhn. 83 % der befragten Bewohner leben gerne im Quartier. Die Er-gebnisse der Studie wurden Grundlage für die nun beginnende Wohnumfeldverbesse-rungsmaßnahme der GWH: ein Ausstat-tungsdefizit an Freizeit- Spiel- und Kommu-nikationsflächen und Plätzen trotz großzügig vorhandener parkähnlicher Grünflächen in der Siedlung. Außerdem ist die Außenwahrnehmung der Siedlung schwierig. Die Befragung der Bewohner durch die Studenten sowie die Präsentation der Studie in 2006 beim Stadtteilfest zum 50jährigen Bestehen der Siedlung wurde vom Mieterbeirat unterstützt. Am 25. Oktober fand im Wohnparkcenter eine Mieterbeteiligungsveranstaltung statt, an der sich Mieterbeirat und Bewohner aktiv beteiligt haben.
„Über fünfzig Jahre nach Baubeginn der Siedlung ist es an der Zeit, die Qualitäten des Quartiers auch wieder nach außen sichtbar zu machen. Damit Helleböhn als das wahrgenommen wird, was es ist: ein attraktiver Wohnstandort mit hervorragender Anbindung an die Innenstadt und direkter Anbindung an das Naturschutzgebiet Dönche“, erklärt der zuständige Landschaftsarchitekt Erik Hanf.

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