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Kommentare vorab prüfen

Ein aktuelles Urteil des Landgerichts Hamburg macht es Bloggern und Bürgerjournalisten noch schwerer: In einem Verfahren gegen den Medienjournalisten Stefan Niggemeier, der in seinem Blog über diese dem Betrug nahen Praktiken der Gewinnspielshows im TV schrieb, entschied der Richter, es sei zuzumuten, jeden Kommentar vorab zu prüfen. Der Betreiber der Seite hafte in vollem Umfang für die Inhalte der Kommentare.

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Kommentare

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Joachim am :

Hallo, habe es auch gelesen. Weltfremd. Doch der Text geht weiter mit Hinweis auf Einspruch und weiterer Entscheidung eines oberen Gerichtes.

der max faktor am :

In dem Link zum Bericht über das Urteil ist die Rede von einer besonders "betreiberfeindlichen" Haltung (für Blogs etc.) dieser Hamburger "Pressekammer". Es gibt diese unterschiedlichen Spruchpraktiken ja wohl überall. (Ich zitiere einen Rechtsanwalt: "Recht ist, was man daraus macht." Das empört natürlich unser Gerechtigkeitsgefühl, das aber auch mal überprüft gehört.) Man wird also leider auch noch ein besonderes Rechtsauge entwickeln müssen, um 'sozial kompetent' zu sein. Vielleicht finden sich in der Zeitung auch mal Juristen mit Internet-Kenntnissen.

Martin Reuter am :

Auch Richter können ihren Knall haben, sollten es aber nur privat dürfen. (Schlage beruflich Durchführung einer Zwangs-Integrationsmaßnahme in die Welt des Internet vor, einschließlich Beherrschung von Vokabular und Praktiken.)

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