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Ministerium teilt Kritik an Kassel-Calden

„Diplomatisch formuliert, in der Sache aber erstaunlich klar“ bewertet der Kasseler Landtagsabgeordnete Andreas Jürgens (Grüne) ein aktuelles Schreiben des parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium, Ulrich Kasparick, an den Abgeordneten in Sachen Flughafen Kassel-Calden.
Jürgens hatte Bundesverkehrsminister Tiefensee wegen des angekündigten Flughafenkonzepts angeschrieben und um Auskunft gebeten, welche Auswirkungen dies auf den Neubau Kassel-Calden haben könne. Der Minister habe sich mehrfach kritisch zu unwirtschaftlichen Regionalflughäfen geäußert, werde nun in dem Schreiben mitgeteilt.

Wörtlich heiße es dann: „Aus Sicht des Bundes sollten künftig Ausbau und Umbau von Flughäfen nur dort erfolgen, wo tatsächlich eine Nachfrage dies erfordert“. Jürgens sieht hierin eine deutliche Distanzierung vom Regionalflughafen Kassel-Calden, auch wenn darauf im Schreiben des Ministeriums nicht ausdrücklich eingegangen werde. „Es steht fest, dass keine einzige Fluglinie Starts und Landungen in Calden plant. Die meisten haben ausdrücklich erklärt – wie z.B. die Lufthansa oder Air Berlin – dass sie kein Interesse an Calden haben. Kein Logistiker hat bisher Interesse geäußert. Selbst die Flughafen GmbH verweist immer nur auf die allgemeine Entwicklung des Luftverkehrs. Fest steht: Niemand braucht Kassel-Calden“ so Jürgens’ Fazit. Mit dem angekündigten Flughafenkonzept, das erst nach der Landtagswahl im Januar vorgelegt werde, sei daher auch das „Aus“ für Kassel-Calden verbunden.

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