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Barrierefreier Umbau der Haltestelle Blütenweg schnell umsetzen

Nach der positiven Entscheidung des Ortsbeirats Brasselsberg hofft die Rathausfraktion von Bündnis 90/Die Grünen auf eine möglichst schnelle Umsetzung der Bauarbeiten für den barrierefreien und nutzerfreundlicheren Umbau der Bushaltestellen an der Haltestelle Blütenweg.
Der Ortsbeirat Brasselsberg hat das von der Kasseler Verkehrsgesellschaft und dem Straßenverkehrsamt entwickelte Konzept für den Umbau der Bushaltestellen Blütenweg gebilligt. Die Haltebucht an der stadteinwärts gelegenen Haltestelle soll auf 60 m verlängert und barrierefrei gestaltet werden, damit auch die modernen Gelenkbusse gut halten können. Stadtauswärts wird eine Fahrbahnrandhaltestelle errichtet, so dass der Bus auf der Fahrbahn hält und auf diese Weise ein barrierefreier Einstieg geschaffen werden kann. Der Ortsbeirat hat dafür einen Zuschuss aus seinen Dispositionsmitteln bereit gestellt.

„Ich freue mich, dass das jahrelange Hin und Her für eine längst überfällige Verbesserung an der Bushaltestelle Blütenweg nun ein Ende hat und der Ortsbeirat Brasselsberg den barrierefreien Umbau mit einer Finanzspritze aus seinen Dispositionsmitteln möglich macht. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr in Kassel“, so Ottmar Miles-Paul, verkehrspolitischer Sprecher der Kasseler Rathausfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Dieses Beispiel zeige, dass Veränderungen möglich sind. Es mache aber auch deutlich, dass es in Kassel noch viele Ecken gäbe, die barrierefrei und nutzerfreundlicher ausgebaut werden müssen. „Während bereits ca. 90 Prozent der Straßenbahnhaltestellen mittlerweile barrierefrei umgebaut wurden, so dass sie auch von RollstuhlnutzerInnen in Verbindung mit Niederflurbahnen genutzt werden können, sind in Kassel weniger als 1/3 der Bushaltestellen barrierefrei. Das ist noch ein großes Defizit, das zielgerichtet angegangen werden muss“, so Miles-Paul.

Die Grünen unterstützen daher Initiativen für mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr und wollen mit einem Antrag für einen lokalen Teilhabeplan, den die Fraktion bereits in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht hat, dafür sorgen, dass die Teilhabe behinderter Menschen und damit auch die Barrierefreiheit in Kassel zielgerichtet weiterverfolgt wird. „Wir sind auf einem guten Weg, doch noch lange nicht am Ziel“, so Miles-Paul. „Doch den Marathon von einer Stadt mit vielen Barrieren zu einer zukunftsweisenden barrierefreien Stadt für alle können wir schaffen, wenn alle an einem Strang ziehen“, gibt sich Miles-Paul optimistisch.

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