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Ein Fest von Nachbarn für Nachbarn

Der Nachbarschaftshilfeverein der Vereinigten Wohnstätten 1889 Hand in Hand e.V. feiert am 19. August ab 14.00 Uhr sein diesjähriges Sommerfest an der Friedrich-Ebert-Straße gegenüber der Stadthalle.
Auf dem Programm stehen neben den Begrüßungsreden und Kaffee und Kuchen, unter anderem auch deutscher Rock-Pop von Hin & Weg, eine Darbietung des Hand in Hand Chors und Kinderschminken.

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Kommentare

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Ha-a am :

Wo ist der Bericht bzw. der Inhaltsgegenstand des Festes, so dass man sich das "Hand in Hand" besser (als zB am ehemaligen ZK-der-SED-Gebäude in Berlin) vorstellen kann?

schaake am :

Hand in Hand e.V.
Nachbarschaftshilfeverein der Vereinigten Wohnstätten 1889 eG

Zur Förderung lebendiger Nachbarschaften gründeten die Vereinigten Wohnstätten 1889 eG im Jahre 2002 den gemeinnützigen Nachbarschaftshilfeverein Hand in Hand.

Hand in Hand e.V. heißt Mitmachen und eröffnet die Möglichkeit zur Begegnung und zum freiwilligen Engagement, in bislang vier Nachbarschaftstreffs in Kirchditmold, im Fasanenhof, in der Unterneustadt und im Vorderen Westen bieten wir ALLEN Stadtteilbewohner/innen:
- Stadtteilfeste, gemütliche Treffen, Kurse und Veranstaltungen für Jung und Alt
- Beratung und Vermittlung von Hilfen bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit
- Mobile soziale Hilfen durch unsere Zivildienstleistenden, u.a. Einkaufshilfen
- Unterstützung bei Behördenangelegenheiten
- Wohnberatung und Wohnraumanpassung

Hier noch ein Auszug aus einem StadtteilZeitInterview:

STZ: Was macht Ihr Nachbarschaftshilfeverein konkret?
KS: Wir verfolgen einen kompletten Quartiersansatz, in welchem das Thema Nachbarschaftshilfe ein wichtiges Element ist. Unser Schwerpunkt liegt in der begleitenden Dienstleistung für Wohnen. Wir arbeiten Stadtteil orientiert und versuchen mit den Bewohnern Netzwerke aufzubauen. Wir schauen, was es vor Ort bereits für bestehende Netzwerke und Angebotsstrukturen gibt, welche Menschen vor Ort leben, um entsprechend differenzierte und attraktive Angebote für alle Generationen entwickeln zu können.
In einem unserer Nachbarschaftstreffs versuchen wir beispielsweise Jugendliche mit dem Thema Chat-Night zu erreichen. Gerade die Jugendlichen sind aus unserer Erfahrung die Zielgruppe, die am schwersten zu erreichen ist, aber dringend Foren braucht.
Wir stellen in unserer Arbeit fest, dass die Verortung der Nachbarschaftsidee in Form von Anlaufstellen, die wir mit unseren Nachbarschaftstreffs in verschiedenen Stadtteilen bereithalten, hinterlegt werden muss. Der Verein baut also keine Parallelstrukturen auf, sondern geht in den bestehenden sozialen Dienstleistungsstrukturen mit anderen Anbietern in Kooperation, um Synergien hervorzurufen und er setzt auf die Eigeninitiative der Bewohner im Stadtteil.
Nachbarschaft definieren wir dabei nicht in Form von Miet- oder Eigentumsverhältnissen, denn der Verein ist gemeinnützig und offen. Wir gehen davon aus, dass Menschen sich in ihrem Quartier begegnen möchten und aktivieren Nachbarschaftshilfe, indem Nachbarn Begegnungsmöglichkeiten und Koordinationsimpulse erhalten, die sich auch jenseits der 1889-Mietverhältnisse bewegen.
Es geht darum, unseren Vereinsmitgliedern und anderen Bewohnern ein Stück Lebensqualität in ihren Quartieren ermöglichen, was ohne diese Form der Nachbarschaftshilfe kaum möglich wäre.

„Wohnungswirtschaft muss neue Themen besetzen“
STZ: Warum ist diese Arbeit heute notwendiger als früher?
KS: Im Gegensatz zu früher haben wir heute sehr heterogene Lebens- und Wohnverhältnisse. Die Menschen, die nach dem Krieg bei uns eingezogen sind, waren in einer sehr ähnlichen Lebenssituation - auch im Hinblick auf ihre kulturellen Hintergründe.
Hier erleben wir rasante Veränderungen an Lebensformen, an kulturellen und familiären Ausrichtungen. Der nach dem Krieg sehr tragende Solidaritätsgedanke „Wir sind alle in einem Boot und wir müssen uns gegenseitig unterstützen“, ist an vielen Punkten in unserer Mieterschaft noch vorhanden. Gleichzeitig merken wir: die gesellschaftlichen Veränderungen führen dazu, dass Menschen weniger aktiv aufeinander zu gehen. Die Bereitschaft zur Nachbarschaftshilfe sehen wir gegeben, aber die Hemmschwellen scheinen größer geworden zu sein. Mit unserem Nachbarschaftshilfeverein wollen wir dazu beitragen, diese Schwelle zu senken, damit das nachbarschaftliche Miteinander neue, zeitgemäße Formen finden kann.

Gruß, Klaus Schaake

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