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OB Hilgen sieht Kassel auf gutem Weg

Mit Blick auf die vielfältigen Zukunftsaufgaben Kassels sieht Oberbürgermeister Bertram Hilgen die Stadt auf einem guten Weg. In einer Bilanz des ersten Jahres seiner sechs-jährigen Amtszeit wies Hilgen darauf hin, der demographische Wandel, der zu großen Veränderungen führen werde, sei eine Herausforderung, die er sich gemeinsam mit der Stadtverwaltung stelle.
Die zu erwartende Abnahme und auch veränderte Zusammensetzung der Bevölkerung müsse im politischen Handeln berücksichtigt werden. "Dieser Aufgabe stelle ich mich. So wird im November eine Zwei-Tages-Konferenz stattfinden, die erste Antworten geben soll, welche Möglichkeiten die Stadt zur Gestaltung ihrer Zukunft hat“, kündigte Hilgen im städtischen Pressedienst an.

Insgesamt, so der Oberbürgermeister, sehe er die Stadt mit Blick auf die Zukunft gut aufgestellt. Die Universität gebe Impulse für die Stadtpolitik. Über Aus- und Neugründungen entstünden aus ihr heraus neue und hochwertige Arbeitsplätze, die für Kassel unverzichtbar seien. Im Rahmen der kommunalen Wirtschaftsförderung müssten die vorhandenen Betriebe in der Stadt gestärkt und immer da, wo Unternehmen neu gegründet würden, diese von der Stadt unterstützt werden. Er wolle auch einen Beitrag leisten, Kassel zur Solarregion zu machen. Gerade in der documenta-Stadt und in der Region gebe es zahlreiche innovative Unternehmen, die auf diesem Gebiet nicht nur bundesweit, sondern international wettbewerbsfähig seien. Städtische Gebäude sollten mit Solaranlagen ausgerüstet werden. Damit gebe die Stadt dann privaten Investoren und Unternehmen ein Beispiel.

Da Kassel auch in Zukunft eine Stadt der Generationen sein werde, wolle er ein besonderes Augenmerk auf die jüngere Generation richten. So verfolge er weiterhin sein Ziel, kostenlose Kindertagesstättenplätze anzubieten. Inzwischen habe auch das Land Hessen eine Kehrtwende vollzogen und mit seinem Landesprogramm die Richtigkeit seiner Bestrebungen bestätigt. Hart kritisierte er aber die Finanzierung, die Kassel stark benachteilige und zu einer Verschiebung von Finanzmitteln von Nord- nach Südhessen führe. Auch die Ausbildungssituation der jungen Menschen in Kassel liege ihm sehr am Herzen. Er bat deshalb die Unternehmen, verstärkt in die Ausbildung zu investieren. "Die Stadt hat hier ihre Hausaufgaben gemacht und bildet weit über Bedarf junge Menschen aus", so Hilgen.

Auch in Sachen Serviceorientierung sei die Stadt auf einem guten Weg mit der Samstagsöffnung des Bürgerbüros, der Kfz-Zulassungsstelle und der Stadtbibliothek. Wichtig sei, dass die Verwaltung bürgerfreundlich und sachorientiert für die Bürgerinnen und Bürger arbeite. "Das Rathaus ist das Rathaus der Bürger", so Hilgen im städtischen Pressedienst. Dies müsse man bei allen Entscheidungen im Hinterkopf behalten.

Als erfreulich bezeichnete der OB, dass es gelungen sei, im zurückliegenden Jahr im Konsens einen Haushalt mit Einsparungen zu beschließen. "Jeder ist mit jedem kooperationsfähig", und könne bei Bedarf seine Mehrheiten bilden. Im Rahmen seiner Einjahresbilanz als Oberbürgermeister wies Hilgen aber auch darauf hin, dass er nicht immer seine Vorstellungen habe verwirklichen können, so im Zusammenhang mit der Leitung der Brüder-Grimm-Gesellschaft oder auch der Besetzung der Leitung des Kulturamts. Dennoch "wer Entscheidungen will, riskiert auch öffentliche Kontroversen", machte der Oberbürgermeister deutlich. Gleichzeitig unterstrich Hilgen, er werde sich in Zukunft noch stärker auf die wesentlichen Probleme der Stadt konzentrieren. Ansonsten setze er weiterhin auf die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit den Magistratsmitgliedern.

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