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Das Heimspiel der Wochenendrebellen

Witzig und spannend, leidenschaftlich und sympathisch, natürlich und ganz offen berichten Mirco und Jason von Juterczenka über ihre Fußballabenteuer, den Autismus mit seinen Behinderungen und Behilflichkeiten, Erziehung, Familienleben und Elternliebe – Ein klassisches „Kein Fußball-Buch“.

Mittwoch, 28. Februar 2018, 20:15
Thalia in Kassel
Obere Königsstraße 30, 34117 Kassel
Eintritt frei


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Griechenland und die EU – Erfolgreiche Operation oder lebensgefährlicher Aderlaß?

„Themenwechsel“ im Freien Radio Kassel
Freitag, 23. Februar, 18 Uhr; Wiederholung:
Samstag, 24. Februar, 10 Uhr

auf UkW 105,8 oder im Livestream

Glaubt man den jüngsten Meldungen aus Athen, kommt die griechische Wirtschaft allmählich wieder in Gang. Doch bei den Menschen hat der Absturz tiefe Spuren hinterlassen. Die (mögliche) Gesundung Griechenlands wäre zu erheblich niedrigeren Kosten – sowohl für die Griechen selbst als auch für Europa insgesamt – möglich gewesen, kritisieren Ökonomen die Politik der Europäischen Union in den zurückliegenden Jahren. "Griechenland und die EU – Erfolgreiche Operation oder lebensgefährlicher Aderlaß?" vollständig lesen

Der Schupo

Gestern meldet die Pressestelle, dass OB Geselle (statt Genosse) Strafantrag gegen den AfD-Stadtverordneten Dreyer stellen werde. Ich frag mich vorab schon wann und warum. Sodann ist die beanstandete Äußerung bedenkenswert: es würden "Vertragsabschlüsse der Stadtverwaltung verglichen mit 'Geschäftsmodellen, wie man sie ansonsten im Bereich der organisierten Kriminalität vorfindet'".
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Woody Allen? Wer war das?

Kampagnen haben wir immer wieder. Wie zum Beispiel vor einigen Jahren die gegen das Rauchen. Sie können auch nützlich sein, haben aber auch ihre Haken. Die Politiker und Gesundheitsapostel argumentierten damals zunächst vordergründig damit, dass die mitbetroffenen Passivraucher gesundheitliche Schäden bis hin zum Tod erleiden. Nachgerade mit dem Fortschreiten der Gesetzgebung und behördlichen Auflagen wurde immer deutlicher, dass es sich nicht allein um den Schutz der Nichtraucher, sondern um einen generellen Feldzug gegen das Rauchen und nicht zuletzt die Raucher handelt. Ein schönes Beispiel sind die Schwierigkeiten die jenem bereitet werden, der eine Raucherkneipe betreiben will. In drei deutschen Bundesländern geht das gar nicht, in anderen ist es mit Aufwand und Umständen verbunden. Es ist nicht wünschenswert, dass Raucher sich gesellig zusammenrotten. Allerdings wurden durch Prozessieren hie und da von den Rauchern Teilerfolge erzielt, zum Beispiel in Bezug auf die Eckkneipen. Stolz vermelden europäische Gesundheitspolitiker die Abnahme der Raucherpopulation, allerdings tadelte der EU-Gesundheitskommissar anlässlich des Weltnichtrauchertages 2015 Deutschland, da es sich nicht genug anstrenge. Mir selber als Nichtraucher tut diese nicht schützenswerte Minderheit regelrecht leid. Sie wird nicht an Lungenkrebs eingehen, sondern an Unterkühlung, wenn sie winters zum Rauchen vor die Tür verbannt ist.

Das lief vornehmlich 2005 bis 2010 ab, nun haben wir 2018.
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"Und dann kam der neue Vermieter..."


Vortrag Andrej Holm zum Thema "Gentrifizierung" herunterladen

Andrej Holm, Stadtsoziologe aus Berlin, bei seinem Vortrag im Stadtteilzentrum Vorderer Westen
Ob "energetische Sanierung als Instrument der Verdrängung", "Verdrängungsdruck und Eigentümerwillkür gegen Bestandsmieter/innen" oder "Abriss preiswerter Wohnungen für Luxusneubauten", wie Andrej Holm auf den Folien seiner Präsentation schrieb: Den Satz "Und dann kam der neue Vermieter..." hörte und hört der Stadtsoziologe, der seit Anfang der 1990er-Jahre Begleiter und Berater von vielen Mieter- und Stadtteilinitiativen war, in seiner Arbeit immer wieder.
Auf Einlandung von Kassel West e.V. machte der Stadtentwicklungsexperte Station in Kassel und sprach zum Thema "Gentrifizierung".
kassel-zeitung dokumentiert den am 14. Februar 2018 im Stadtteilzentrum Vorderer Westen gehaltenen Vortrag.
Ab Sekunde 35 startet die Begrüßung durch Andreas Schmitz, Vorstand Kassel West e.V., ab ca. 3 Minuten, 18 Sekunden spricht Prof. Hermann Bullinger, ebenfalls Kassel West e.V., ab ca. 11 Minuten, 12 Sekunden startet der Andrej Holms Vortrag.

Zwei der Folien aus dem Vortrag:

Das betrifft jeden Betrieb: Neue EU-Datenschutzbestimmung - gültig ab Mai 2018

Sicher haben auch Sie sich schon gefragt: „Bin ich von der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) betroffen?“
Fast alle Betriebe erfassen personenbezogene Daten – zum Beispiel bei der Auftragsvergabe und/oder -abwicklung. Selbst Daten, die bereits in der Vergangenheit erhoben wurden, sind betroffen. Das heißt: Die DSGVO gilt für alle Betriebe, Behörden und andere Stellen, die mit personenbezogenen Daten arbeiten. Und sie tritt bereits am 25. Mai 2018 in Kraft.
Wichtig für Betriebe ist: Die Einhaltung des Datenschutzes muss jederzeit nachgewiesen werden können. („Rechenschaftspflicht“ gem. Art. 5 DSG-VO). Bisher gab es nur eine eher punktuelle Verpflichtung zur Umsetzung des Datenschutzes. Dies ist jetzt anders. Betriebe müssen ein Datenschutz-Gesamtkonzept haben. Bei Nichtbeachtung können hohe Bußgelder (bis zu 4 % des Jahresumsatzes) anfallen. Was ist also zu tun, um souverän und zukunftsweisend damit umzugehen, eine eigene Strategie zu entwickeln?

Wir informieren Sie am
06. März 2018
17:00 - 19:30 Uhr
in den Räumen der Kasseler Sparkasse, Wolfsschlucht 9, 34117 Kassel
Eine Anmeldung unter info@itf-kassel.de ist nötig.

Die gute Botschaft

Leicht überzogen hätte man auch sagen können: die frohe Botschaft... Klappentext: "Weltweit beschäftigen sich mehr Menschen mit einer Verbesserung der Lebenssituationen, der Umwelt oder der Umsetzung der Menschenrechte, als man zu träumen gewagt hätte!" Jedenfalls hier tippsenfrisch die Kolportage von der gestrigen Aufführung des Stücks "Revolution: Alles wird gut" in der kleinen Dock-4-Bühne, die war voll. (Attraktivität? "Revolution" hatte man schon lange nicht mehr gehört??). Je zwei Protagonisten und Protagonistinnen des Brachland-Ensembles vor einer großen Pinnwand mit Denkzetteln und Parolen. Die Zentral-Parole an jeden einzelnen, wie die Welt zu verbessern sei.
Lockere Szenencollage aus kleinen Einzelnachrichten, Berichten von Besuchen auf Kontinenten in Dossierform, Musikeinspielungen, Großbildschirm, der Gag mit der live-Außenreportage durch Ali via I-phone zur zentralen Frage; lustige Antworten wie: Man könnte erst mal an sich selbst arbeiten, oder: mehr lächeln. (So erwischt, fiel den Leuten erstmal nichts Weltbewegendes ein..) "Die gute Botschaft" vollständig lesen

Schurri, Schurri

Als ich* vor 37 Jahren zum ersten Mal in Kassel auf einer Karnevalsparty beim Studentenpfarrer eingeladen war, bin ich fröhlich gestimmt und als „alts Schächtele“(zu Deutsch: alte Schachtel) verkleidet schwungvoll in die Gesellschaft reingeplatzt, auf die Leute zugestürzt, habe mein Späße getrieben, bis ich bemerkte, dass die Männer sich angemacht fühlten und die Frauen böse guckten. Ich schaute mich verunsichert um, suchte ein Eckchen und beobachtete von dort aus einer Art Trauerfeier mit Pappnasen. Aus der Ecke arbeitete ich mich Schritt für Schritt in Richtung Ausgang und verschwand nach einer Stunde unauffällig. Nie wieder gehe ich in Nordhessen auf eine Karnevalfeier, habe ich mir damals geschworen und das habe ich auch eingehalten. Ich bin Süddeutsche, ich komme vom Bodensee, wo der Karneval Fasnet heiß und wo man weiß, was sich gehört. Wirklich Blödsinn machen und feiern, feiern, feiern. Dass man jeden und jede anquatscht und völlig Verdrehtes von sich gibt, ist völlig normal. Und viel Theater machen gehört dazu und ordentlich laut singen, so was wie: „Hoorig, hoorig, hoorig isch die Katz, und wenn die Katz it hoorig isch, dann fängt sie keine Mäuse nicht,“ und tanzen wie der Lump am Schtecke und trinken.
Mein Vorsatz hat bis vorgestern gehalten. "Schurri, Schurri" vollständig lesen

StadtLabor: Gemeinschaftlich Wohnen


StadtLabor zu "Gemeinschaftlich wohnen" herunterladen

Sabine Conti (Sun-Pi Planungs- und Beratungsgenossenschaft eG), Claudia Ulrich (Hessische Fachstelle für Wohnberatung) und Christoph Harney (Architekt) waren die StadtLabor-Gäste. Sie beschäftigen sich seit langem mit gemeinschaftlichen Wohnformen und experimentierten mit Moderator Klaus Schaake zum Thema.
kassel-zeitung dokumentiert die am 8. Februar 2018 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Freisprechanlage: Auf den Hund kommen

Die Hundetrainerin Patricia Both spricht mit uns und einer Hundebegeisterten über Hunde und wie man mit ihnen gut leben kann. Maila hat selbst keinen Hund, will aber auf alle Fälle Hundetrainerin werden. Patricia Both hat alles das, wovon Maila träumt. Sie lebt mit Hunden und arbeitet mit Hunden. Sie trainiert Hundebesitzer nach einer Methode, die Martin Rütter entwickelt hat. Das kann unterhaltsam werden.
Morgen, Sonntag 4.2.2018, 18-19 Uhr, im Freien Radio Kassel.

Wie mit Propaganda umgehen?

Ein Beitrag von Albrecht Müller (Nachdenkseiten)
Wie können wir uns gegen Manipulation und Irreführung schützen? Wie gewinnen wir die Freiheit unseres Denkens zurück?
Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Am 27. Januar habe ich über diese Themen und insbesondere über die Strategien und Methoden der Manipulation und Irreführung auf einer Tagung in Kassel gesprochen. Die Rede finden Sie im Anschluss an diese Einführung. Dabei geht es um Ihre Freiheit. Um selbstständiges Denken. Das ist wichtig für Sie und für unser Land. Denn nur mit eigenständig denkenden Bürgerinnen und Bürger gibt es gute politische Entscheidungen. Deshalb kommen wir auf den NachDenkSeiten sehr häufig auf die Strategien der Meinungsmache und auf die Methoden der Manipulation zu sprechen. So zum Beispiel hier in mehreren Videos. Albrecht Müller.
Und hier also die kurze Rede des Herausgebers der NachDenkSeiten bei der IALANA-Tagung mit dem Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ in Kassel am 27.1.2018 Mit dem Titel
Wie können wir uns gegen eine Manipulation unserer Einstellungen, Überzeugungen und Meinungen schützen?
"Wie mit Propaganda umgehen?" vollständig lesen

Denn Druck erhöht den Druck

Mit der Dezentrale geht in den nächsten Wochen eine Plattform für Veranstaltungen subkultureller und politischer Art in und um Kassel online. Sie soll sammeln und abbilden, was da ist. Der verbindende Charakter der Plattform soll durch ein kleines Printprodukt unterstützt werden, das vierteljährlich erscheint und aus zwei Teilen besteht: Der Erste versammelt wichtige Kasseler Adressen und regelmäßige Termine. Den zweiten Teil gestalten wir divers mit allem, was auf Papier möglich ist - und was ihr uns schickt...
"Denn Druck erhöht den Druck" vollständig lesen