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Ein Hoch

nicht auf das Wetter, sondern das wallonische Parlament und ihren offensichtlich klugen und sich im Interview präzise audrückenden Präsidenten; sondern auch auf die Tatsache, dass möglicherweise kooperative Verhandlungserfolge erzielt worden sind. Ohne dass der Einzelne, so wie ich, sie derzeit abwägend könnte.
Jedenfalls ein Anzeichen, dass die Politik möglicherweise noch mehr kann als den Neoliberalismus durchzuwinken. Dafür Respekt.

StadtLabor: Das Kasseler Modell – von der Flüchtlingswohnung zur Mietwohnung von morgen


StadtLabor zum "Kasseler Modell" herunterladen
Das "Kasseler Modell" setzt auf Neubau-Wohnungen für Geflüchtete, die später mit kleinem Umbauaufwand zu klassischen Mietwohnungen umgenutzt werden können. An der Bunsenstraße entstehen für die GWG der Stadt Kassel als Bauherr bis zum Ende des Jahres drei vergleichsweise einfache, aber massiv gebaute Wohnhäuser mit einer Nutzfläche von 2.500 Quadratmetern.
Sechs Kasseler Architekturbüros (Baufrösche, foundation 5+, HHS, Kober, Reichel und Spöth) haben sich für die Planung zusammengetan. Mit Volker Oesterreich (GWG), Manfred Lenhart (Baufrösche) und Prof. Alexander Reichel (Reichel Architekten) experimentierte das StadtLabor zum weit über die Fuldastadt beachteten "Kasseler Modell."
kassel-zeitung dokumentiert die am 20. Oktober 2016 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun.

2. November --> Dokumentarfilm: "SÍ SE PUEDE. 7 Tage bei der PAH Barcelona" in der "Rothe Ecke"

Recht auf Stadt Kassel zeigt am 2. November (Mittwoch) 2016
um 19 Uhr
in der "Rothe Ecke", Naumburgerstr. 20a, 34127 Kassel
den Film
“SÍ SE PUEDE. 7 Tage bei der PAH Barcelona”.

Der dritte Teil unserer kleinen Filmreihe (nach "Miete essen Seele auf" und "Betongold") rund um Mieten, Mieter*innenproteste und das Recht auf Stadt. Wir wollen zusammen den Film "SÍ SE PUEDE. Sieben Tage bei der PAH Barcelona" über die spanische Bewegung gegen Zwangsräumungen schauen und die Situation in Kassel diskutieren.


Der Eintritt ist frei.

Recht auf Stadt Kassel: Website facebook
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Die wahren Gründe der besorgten 20 Prozent

Kein Geld für’s Schützenhaus, gerade jetzt, wo Vaterlandsverteidigung bitter nötig wäre!

Von taz über Spiegel bis BILD erstrecken sich die Erklärungsversuche der AfD-Wählerversteher, warum diese Menschen denn nun in Wahrheit ihr Kreuzchen bei jener Partei gemacht haben. Einigermaßen klar scheint der Befund insoweit, als dass Fremdenhass und Nationalismus in erster Linie vorgeschobene Kategorien sind. Besonders auch deshalb, weil hier Begriffe und Behauptungen vorgetragen werden, die zu der Lebenswirklichkeit der meisten AfD-Wähler überhaupt keinen Bezug haben. Eine Burka haben sie noch nie gesehen, schwarze Menschen auch kaum, Minarette: Fehlanzeige, Ausländerkriminalität: niedriger als die allgemeine Kriminalitätsrate im Lande.

Fazit bis hierher: Es hat wohl eine äußert effiziente Meinungsmanipulation stattgefunden.
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Freisprechanlage: Politische Hähnchen über Hühnerhaufen - CETA vor Ort...

...und auf der Welt: Wir sprechen mit dem Greenpeace-Aktivisten Moritz Schütze über die geplanten sog. internationalen Freihandelsabkommen.
Heute, Sonntag 16.10.2016, 18-19h im Freien Radio Kassel
(Wie üblich die medialen Begleitmittel: Livestream, Wdh. morgen 10 Uhr, später podcast zum Nachverfolgen.)
Zur Hintergundmusik gebäut uns der dankenswerte Bericht von Veronika Baier über einen Antrag zur Behandlung des Problems in der Stadtverordneten-Versammlung. Die Routinepolitik schiebt das Thema in den Bereich der juristischen Experten (wo es teilweise auch hingehört), übt sich also in Demokratie-Abwehr. Hilgen spricht von einem aufgregten Hühnerhaufen - über dem er folglich als autokratisches Dünnbrust-Hähnchen sich schwebend wähnen&wahnen muss. - Wir drei sprechenden Bürger rufen auf das, was wir wissen, was wir möglicherwesie befürchten, was wir anregend für Andere sagen können.

Ringvorlesung an der Uni Kassel: Antisemitismus hat viele Gesichter – Aspekte eines gesellschaftlichen Wahns

Sprüche wie „Juden raus!“, „Jude, Jude feiges Schwein, komm herunter kämpf‘ allein!“ „Judenpack!“, usw. rufen in der Gesellschaft Abscheu und Widerspruch hervor. Mit Personen, die sich so äußern, will man nichts zu tun haben. Offener und unvermittelter Judenhass wird vor allem in rechtsextremen Kreisen und bei Islamisten artikuliert. Diese sind zwar gesellschaftlich isoliert, deswegen aber nicht harmlos. Äußern sich Personen in etablierten Parteien und Verbänden in dieser Weise, folgt meistens der Rausschmiss. Ist damit alles gut? Wir denken das nicht. Nach 1945 ist offen artikulierter Antisemitismus zwar gesellschaftlich geächtet, aber deswegen nicht verschwunden.
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"Was bleiben wird": Gregor Gysi und Friedrich Schorlemmer im Gespräch


"Was bleiben wird" herunterladen
"Was bleiben wird. Ein Gespräch über Herkunft und Zukunft": So lautet der Titel des 2015 erschienen Buches von Gregor Gysi und Friedrich Schorlemmer,welches das gesellschaftliche Projekt "DDR" zum Thema hat und am Mittwoch, den 5. Oktober, die Grundlage des Gesprächs zwischen den beiden Autoren bildete. Moderiert hat die von Büchereck am Rathaus organisierte Veranstaltung der Journalist und Herausgeber des Buches Hans-Dieter Schütt. Vor 650 Menschen befragte er in der Mehrzweckhalle Frommershausen seine Gesprächspartner zu ihrer Kindheit und Jugend in der DDR,
Gregor Gysi
die unterschiedlicher kaum sein konnten. Darüber hinaus sprachen der Anwalt und Sohn des DDR-Kulturministers Klaus Gysi sowie der Pfarrerssohn und Oppositionelle Friedrich Schorlemmer über ganz persönliche Erlebnisse und Ereignisse
Friedrich Schorlemmer
und schlugen den Bogen hin und wieder bis ins Hier und Jetzt. kassel-zeitung dokumentiert das moderierte Gespräch. Die Qualiät ist wegen der Tonabnahme über die Lautsprecher nicht so optimal, aber die Ausführungen der beiden Zeitzeugen sollten Interessierten nicht vorenthalten bleiben.

11. Oktober --> Dokumentarfilm „Betongold“ im Kurbad









Recht auf Stadt Kassel zeigt am 11.Oktober (Dienstag) 2016
um 19 Uhr
im Kollektivcafé Kurbad
den Film
“Betongold – Wie die Finanzkrise in mein Wohnzimmer kam”.

Im Anschluss wollen wir über die Situation des Wohnungsmarktes in Kassel, dessen Einbindung in (inter)nationale Finanzströme sowie die konkreten Folgen vor Ort diskutieren. Wir haben auch Gäste eingeladen, die über Alternativen abseits des Kasseler Wohnungsmarktes erzählen werden.

Der Eintritt ist frei.


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Aufruf zu Bücherspenden für die erste künstlerische Arbeit der documenta 14

Marta Minujín, El Partenón de libros (The Parthenon of Books, 1983), installation,
Avenida 9 de Julio, Buenos Aires. Photo: Marta Minujín Archive
Marta Minujín, die documenta 14 und die Frankfurter Buchmesse laden die Öffentlichkeit, Verlage und Autor_innen herzlich ein, Bücher für die künstlerische Arbeit The Parthenon of Books (Der Parthenon der Bücher) zu spenden und so selbst Teil des Kunstwerkes zu werden.
Ein Pressegespräch zum Auftakt der Spendenaktion mit der Künstlerin Marta Minujín, Adam Szymczyk, dem Künstlerischen Leiter der documenta 14, und Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, findet am 20. Oktober 2016 um 14:30 Uhr auf der Open Stage der Agora der Frankfurter Buchmesse statt. "Aufruf zu Bücherspenden für die erste künstlerische Arbeit der documenta 14" vollständig lesen

Bedauernswerte Bücher

Dieses ist eins: „Was ist mit den Amis los?“ von Christoph von Marschall. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat es 2016 mit einer preiswerten Neuauflage gewürdigt – vermutlich, weil sich damit an Schulen und Volkshochschulen wattiert über den Unterschied zwischen „ihnen“ zu „uns“ sprechen lässt.
Ich war neugierig, denn wer wollte nicht wissen, was mit denen los ist, die so seltsame Dinge jenseits europäischer Vorstellungskraft tun? Der Untertitel sagt es bereits: Darüber wird man nichts erfahren, denn es geht in Wirklichkeit über „unser zwiespältiges Verhältnis zu den USA“ – dieses vorzugsweise über die Medienübertreibungen. Während die „Amis“ Stoiker zu sein scheinen, sind „die“ Deutschen von „Stimmungswellen“. „Meinungsumschwüngen“ „Sympathiekurven“ und den entsprechenden Antipathiekurven getrieben. „Beobachter im Ausland“ (etwa anlässlich TTIP) konstatieren, dass „die Deutschen empfänglicher für antiamerikanische Aufwallungen“ sind „als andere Nationen in Europa.“ (Mehr?) "Bedauernswerte Bücher" vollständig lesen