Skip to content

„Wie wir leben wollen“

Rezension
Das klingt zunächst einmal stocke-alternativ. (Untertitel: „Texte für Solidarität und Freiheit“.) Ist aber tatsächlich ausländerfreundlich und migrationshintergründig. Der so betitelte Sammelband bildet in 25 Schriftstücken die unterschiedlichen, spannenden, grausamen, idyllischen Erfahrungen von Hinein-Integrierten ab – quasi „aus Versehen“ und „lange bevor es Forderungen danach gab“. (Shida Bazyar)
Durchschnittsalter der Schreiber 38, jüngster 22. Ältester 57, ein buntes Länder-Eingemisch aus Indien, Iran, Rumänien, Burundi, Taiwan usw. usf. , aber alle bis auf sechs in Deutschland geboren. Das ist dann schon kurios, wenn beispielsweise die Iran-Imprägnierte aus Hermeskeil kommt und der rumänische aus Leer (Ostfriesland). "„Wie wir leben wollen“" vollständig lesen

SENDUNG "HALLO KASSEL" ZUM QUARTIER FRIEDRICH-EBERT-STRASSE IM OFFENEN KANAL

Foto: Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel
Sendetermin: Freitag, 1. April, 18 Uhr (Wiederholung: 22 Uhr)
Steffen Müller (Ortsvorsteher Vorderer Westen), Christian Schnittker (Ortsvorsteher Mitte), Klaus Parzefall (Aktionsgemeinschaft Friedrich-Ebert-Straße e.V.), Andreas Schmitz (Kassel West e.V.) und Klaus Schaake (Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße; v.l.n.r), und waren in der von Alexandra Serjogin (links) moderieren Sendung zu Gast. Thema des 30-minütigen Gesprächs ist ein Rückblick auf Umbau der zentralen Achse zwischen Innenstadt und Bad Wilhelmshöhe und die Perspektiven für die Zukunft.

23. März 2016 - Diskussion zum Campus: Die Plätze denen, die sie nutzen!

Diskussion zur Freiraumgestaltung auf dem Campus

15:30 Uhr
Campus Universität Kassel
im HCC
Hörsaal 6

Kommt vorbei und diskutiert mit!
Vertreter*innen der Universität, z.B. Kanzler und Präsident, und des Planungsbüros werden Rede und Antwort stehen und sich mit unseren Vorstellungen auseinandersetzen.
Bringt Freund*innen mit und stellt eure Fragen.

Link zur facebook-Veranstaltung

Link zu den aktuellen Plänen auf der Uni-Homepage " 23. März 2016 - Diskussion zum Campus: Die Plätze denen, die sie nutzen!" vollständig lesen

Der ganze Lebensweg in einem Haus

Heilhaus-Gründerin Ursa Paul spricht zur Eröffnung des Hauses der Mitte zu den Gästen
Am Sonntag, den 20. März, eröffnete in der Siedlung am Heilhaus in Rothenditmold, an der Brandaustraße, das erste Mehrgenerationenhospiz Deutschlands. Auf 1700 Quadratmetern vereint der Neubau Geburt, Leben und Tod.

"Der ganze Lebensweg in einem Haus" vollständig lesen

Motivation zur Rebellion

© change filverleih
Am Mittwoch, den 16. März, fand im Bali-Kino die Premiere des Films "Power to Change: Die Energierebellion" statt. Mit Livemusik, Poetryslam und einer anschließenden reflektierenden Podiumsdiskussion präsentierte das Kino den Zuschauern das neue Werk von Carl-A. Fechner. Eine Rezension.

"Motivation zur Rebellion" vollständig lesen

Die dumme Hälfte gewinnen!

Die Ergebnisse der drei Landtagswahlen vom 13. März haben zwei wichtige Erkenntnisse gebracht.

Erstens:
Wenn eine Partei aus dem Stand zehn bis 15 Prozent der Wählerstimmen einsammeln kann und das auf Kosten praktisch aller anderen Parteien, und wenn sie dann noch bei den 40 Prozent Nichtwählern eine erhebliche Mobilisierung schafft, dann muss das eine gemeinsame Ursache haben. Dieser Frage ist nachzugehen.

Zweitens: Wenn in einem Bundesland ein Kandidat der Grünen seine Partei in die Mehrheitsposition katapultiert und damit jahrzehntealte Erbhöfe demoliert, dann muss hier etwas gegriffen haben, was jenseits der Parteiprogrammatik liegt. Auch dieser Frage ist nachzugehen. "Die dumme Hälfte gewinnen!" vollständig lesen

Gesundheitstage: Willkommen in der Gesundheitsregion Nordhessen!

Information, Innovation, Interaktion: Bei den „Gesundheitstagen Nordhessen“ präsentieren sich wichtige Akteure aus der gesamten Branche.
Freitag, 18., und Samstag, 19. März, Kongresspalais Kassel
Die „Kasseler Gesundheitstage“, zu denen inzwischen jährlich über 10.000 Besucher kommen, öffnen in diesem Jahr zum 13. Mal ihre Pforten – und zwar unter neuem Namen, den „Gesundheitstagen Nordhessen“. Über vielfältige Informationen über verschiedene Diagnose- und Therapieformen sowie medizinische Innovationen hinaus können Besucher auch ganz praktisch ihren Blutdruck messen, ihr Sehvermögen überprüfen oder durch überdimensionale Organmodelle „spazieren“.
Highlight ist in diesem Jahr die interaktive Ausstellung „Es betrifft Dich“. Auf spielerische Weise erfahren die Besucher wissenswerte Fakten über ihren Körper und ihre Gesundheit. "Gesundheitstage: Willkommen in der Gesundheitsregion Nordhessen!" vollständig lesen

Parkplatzsituation im Vorderen Westen

...mal anders betrachtet.

Der aktuelle Artikel von E. Jochum vom 9. März (s.u.) berichtet über das neue Justizzentrum an der Goethestrasse und die Parkplatz-Pläne. Genau dieses Thema wurde schon im Sommer 2015 in "mittendrin", dem Quartiersmagazin der Friedrich-Ebert-Strasse in einem größeren Zusammenhang angesprochen. Hier noch einmal die leicht redigierte Fassung:

Dem interessierten Zeitungsleser begegnet immer wieder die Meldung, dass die Parkplatzsituation im Vorderen Westen eine extrem angespannte sei. Nun ist das mit der Wahrnehmung von Zuständen so eine Sache: Sitze ich im Auto und drehe die dritte Runde um den Block, dann nervt das. Sitze ich auf dem Balkon und sehe das Auto dreimal um den Block schleichen, dann nervt das auch.

Also: Muss das sein? Es lohnt, darüber nachzudenken. "Parkplatzsituation im Vorderen Westen" vollständig lesen

Wählen in Kassel am 06.03.2016: Wahlen unter Flucht und Zuwanderung…

Kaum sind sie rum, die spannenden Kommunalwahlen in Kassel, kaum ist der Spott darüber verraucht, dass es im öffentlichen Dienst noch so was gibt wie einen Feierabend, kaum ist der Schreck verklungen darüber, dass mehr als 10 Prozent der braven Wahlberechtigten in Kassel die rassistische AfD gewählt haben: Und schon geht es genau so weiter wie bisher. Business as usual, sagt man neudeutsch dazu, Pfründe verteilen bzw. die Plätze an den Futtertrögen einnehmen, sagt man aber auch. Was ist damit gemeint? "Wählen in Kassel am 06.03.2016: Wahlen unter Flucht und Zuwanderung…" vollständig lesen

Stoppt die iranische Bombe und das Rakatenprogramm

Als die Verhandlungen mit dem Iran im Juli 2015 den berühmten Punkt erreichten, wo „alle Welt“ erleichtert aufatmete - obwohl den gut informierten Zeitgenossen die Rede Netanjahus vor dem amerikanischen Kongress im März 2015 durchaus noch in den Ohren hätte klingen können – sollte eigentlich das Gegenteil passieren. Alle,

• die es gut mit Israel meinen,
• die den iranischen Terror in allen seinen Facetten kennen und ablehnen,
• die gegen die dort massenhaft verhängten Todesurteile sind,
• die für einen demokratischen und laizistischen Iran eintreten und
• die wissen, wer in Teheran tatsächlich regiert,

alle die hätten aufschreien und protestieren müssen. Aber außer Netanjahu – und der hat es ja im Vorhinein für die aufgeklärte Welt getan – hat sich kaum jemand wirklich erregt, erkannten viel zu wenige, welchem Risiko sich die Weltgemeinschaft (wenn es so was überhaupt gibt) mit diesem Vertrag aussetzt. Statt großer Sorge breitete sich wohlige Erleichterung aus. Motto: ein Krisenherd weniger und gute Geschäfte am wirtschaftlichen Horizont.



"Stoppt die iranische Bombe und das Rakatenprogramm" vollständig lesen

Der geschlossene Dialog

Besonders Staatsoberhäupter müssen von Zeit zu Zeit durch Absonderung von Floskeln sich bemerkbar machen, um die Kosten für ihre Hofhaltung als "Landesvater" zu rechtfertigen. ZB dann, wenn sie den "offenen Dialog" fordern. Der Begriff Dialog soll aus dem Altgriechischen stammen und so viel wie "Zwiegespräch" meinen. Ob es damals bereits zur Logos-Entfernung, also zu Litanei-Geleier und Demoi-Geschleime verkommen war, vermag ich nicht zu beurteilen. Damit also das "Zwie" besser zur Geltung komme, plädiere ich ab sofort für den geschlossenen Dialog.
(Eine Parallelaktion für diesen Vorschlag könnte ich mir auch für solche Weichspüler vostellen, die "Wohnung" und "Lebensmittel" durch "Bildung" und "Integration" ersetzen möchten.)

Das Demokratieprinzip

Menschen, die sich über das jeweilige Schwanken des Volksbegehrens - etwa anlässlich eines ziemlich geringfügigen Rechtsüberhangs - aufregen, wäre dann doch zu empfehlen, die PDM zu gründen, also die Partei der Mitte, wo sich seit Jahrzehnten sowieso alles drängelt. Eine gute Gelegenheit zur "Einheitspartei". Nachdem beispielsweise die SPD ihre ursprüngliche Farbe vergessen hat und der Führer einer ziemlich kleinen süddeutschen Splitterpartei uns im Verein mit einem US-amerikanischen Rassismus-Enkel durch ungelaubliche Nachrichten weiterhin auf Temperatur halten möchte. ZB damit, dass es sich hier noch um etwas Christliches handeln soll. Oder "Werte", und dergleichen Süßigkeiten.

Wichtige Städtebauprojekte: Wann endlich emanzipiert sich die Stadt dem Land gegenüber?

Es ist eine Kette nicht enden wollender Fehlschläge und Ärgernisse, wenn man – zumindest unter städtebaulichen Gesichtspunkten - auf die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kassel und dem Land Hessen blickt. Um die Leserschaft nicht zu langweilen, sei nur auf die beiden allerletzten dieser misslungenen Kooperationsprojekte hingewiesen: Das langweilige Finanzamt in privilegiertester Lage, direkt an der Fulda, das ab 16.30 Uhr in der dunklen Jahreszeit öde, dunkel und verlassen am Flussufer liegt. Und der nicht minder bedauerliche Büroklotz für den RP am Lutherplatz. Beide Projekte sind suboptimal, beide Projekte halten sich nicht an grundsätzliche Erkenntnisse des Städtebaus heutiger Tage wie z.B. Mischung verschiedener Nutzungen und beide Projekte lassen in Anbetracht der herausragenden Bedeutung des Ortes eine entsprechende bzw. (ansprechendende) Architekturqualität schmerzhaft vermissen.


....hier gegenüber soll vielleicht ein riesiger ebenerdiger Parkplatz entstehen?

"Wichtige Städtebauprojekte: Wann endlich emanzipiert sich die Stadt dem Land gegenüber? " vollständig lesen

Bildung: Der Schlüssel zur Integration

Unzweifelhaft ist die gute Beherrschung der deutschen Sprache und ein gewisses Maß an Allgemeinbildung die Grundlage für eine gelingende Integration.

Menschen mit einem rudimentären Wortschatz können weder ihre eigenen Interessen richtig artikulieren, noch können sie verstehen, was von anderen an sie herangetragen wird. Beispielsweise in Form von amtlichen Schreiben, Zeitungen, Fernsehen oder in der Alltagskommunikation.

Ebenso leiden sie darunter, keinen Zugang zu bestimmten Gebräuchen und Gepflogenheiten zu haben, die es ihnen erst ermöglichen würden, sich in ihrem Umfeld als akzeptierte Mitglieder zu etablieren. Diese Situation führt zwangsläufig zu Frustration, die dann auf unterschiedliche Weise ausgelebt wird. Da die Worte fehlen, ist Aggression gegen Sachen und Menschen die zwangsläufige Konsequenz.

Die mit Abstand wichtigste Integrationsmaßnahme ist deshalb ein umfassendes Bildungsprogramm für alle Altersstufen. Für die Erwachsenen, um deren Verunsicherung und Aggression abzubauen, und für die Kinder, um ihnen das Schicksal der Unfähigkeit zur Kommunikation zu ersparen. "Bildung: Der Schlüssel zur Integration" vollständig lesen

Nää, ich sage da nix, wie komme ich denn dazu?

Neulich vor der Bäckerei: Ich komme aus dem Laden und sehe einen Hund, der seinen Haufen gerade mitten auf den Gehweg setzt. Der Besitzer des Hundes ist noch im Laden. Zwei ältere Damen haben den Hund beobachtet und erregen sich kräftig über den unerzogenen Köter. Eine Sauerei sei das, und dass der überhaupt so frei rumläuft, womöglich fällt der einen noch an... (NB: Es war ein mittelgroßes, zutrauliches Mischlingsweibchen, vielleicht aus Spanien oder Rumänien, komplett harmlos - aber scheißt halt mitten auf den Gehweg!).
"Nää, ich sage da nix, wie komme ich denn dazu?" vollständig lesen

Radsport für Kassel: Rohloff-Cup 2016

Die Zweirad-Gemeinschaft Kassel richtet zum 10. mal die Rennserie aus auf der bewährten Strecke des Verkehrsübungsplatzes in Baunatal-Hertingshausen aus. An insgesamt 20 Renntagen werden bundesweit die schnellsten Beine von der Klasse der Schüler U13 bis hin zu den Senioren 4 gesucht. Dabei werden immer mittwochs um 19 Uhr die Rennen im Wechsel gefahren.
Zweirad-Gemeinschaft Kassel e.V.
"Radsport für Kassel: Rohloff-Cup 2016" vollständig lesen