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„Zwangsjacke für Griechenland muss sein!"

Dies vertritt der Schreiber der Kolumne „Standpunkt" in der Lokalzeitung vom 24.2. und erinnert damit stark an die strenge Oberschwester des Psychiatrie-Knasts von „Einer flog übers Kuckucksnest“: Als sich dem Rebellen McMurphy in seinem Kampf gegen Entmündigung weitere Patienten anzuschließen drohen, wird er einer Gehirnoperation zugeführt, und in der Anstalt herrscht bis auf weiteres wieder Ruhe und Ordnung.
Diese Zwangsjacke hat es in sich: ... "„Zwangsjacke für Griechenland muss sein!"" vollständig lesen

"Die Themen liegen auf der Straße!"

(Sender: Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße) Bei der offenen Redaktionssitzung versammelte sich am 18. Februar sich im Stadtbüro Friedrich-Ebert Straße eine kleine Gruppe von Menschen und nahm die fünfte Ausgabe des Quartiersmagazins “mittendrin” in Angriff. Weitere Infos auch unter: www.friedrich-ebert-strasse.net

Foto: Die Themen wanderten von der Straße an die Redaktionspinwand.
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Sabine Wackernagel hat in der Bücherei Kirchditmold für die 11 - 14 Jährigen vorgelesen


Als Unterstützung für die Bücherei Kirchditmold hat Sabine Wackernagel für die Bücherei Kirchditmold „Nennt mich nicht Ismael!“ von Michael Gerard Bauer vorgelesen. Die Bücherei war am Sonntag, 22. Februar 2015 ab 15.30 Uhr nicht nur von Kindern und Jugendlichen besucht; viele Eltern aber auch ältere Leute waren zu Besuch.

Hannelore Klabes - Lesung mit Bildpräsentation

Musik in der Bücherei Kirchditmold e.V.
Hannelore Klabes: Mein Leben für Afrika – das Samenkorn trägt Früchte; erschienen Dezember 2014
Donnerstag, 26. Februar 2015, 19.30 bis 21.30 Uhr

Das Samenkorn ihrer Liebe zu Afrika wurde bei Hannelore Klabes bereits 1938 gelegt, als sie – selbst noch Kind – die Patenschaft für einen kleinen Jungen aus Burundi übernahm.

Fünfzig Jahre später: Die Autorin beginnt sich in der Entwicklungshilfe zu engagieren. Zwanzig Jahre darauf hat sie in Afrika unzählige Exemplare einer Heilpflanze herangezogen, die gegen das häufig tödliche Malariavirus eingesetzt werden kann und auch für in Armut lebende Menschen erschwinglich ist. Die Verbreitung des Wissens um diese Heilpflanze wird ihr zur Lebensaufgabe.

Der Erlös aus der Autobiographie dient der weiteren Unterstützung der Projekte in Afrika.
Hannelore Klabes, Jahrgang 1929, erhielt 1996 den Paul-Dierichs-Preis, 2010 das Bundesverdienstkreuz für ihre über 30 Jahre lang geleistete Entwicklungshilfe sowie 2012 den Grand Officier Orden vom Präsidenten der Republik Burundi (Zentralafrika).

Der Eintritt ist frei - Spenden sind willkommen!

Online-Anmeldung unter: www.buecherei-kirchditmold.de
oer per E-Mail: info(at)buecherei-kirchditmold.de

Für ein Kassel für alle, aber ohne Rassismus: Am Montag den 23. Februar um 18 Uhr auf die Straße gegen KAGIDA

Am kommenden Montag den 23. Februar organisiert das „Jugendbündnis gegen Rechts“ die wöchentliche Kundgebung gegen KAGIDA um 18 Uhr am Scheidemannplatz. Alle Kasseler/-innen sind eingeladen, sich dem Protest anzuschließen.
Seit knapp drei Monaten gehen hunderte Kasseler/-innen Montag für Montag gegen KAGIDA und für ein weltoffenes „Kassel für alle“ auf die Straße. In der Spitze waren es über 2.000 Menschen. Dieser Protest hat dafür gesorgt, dass sich KAGIDA auf einen kleinen Kreis nahe an der Bedeutungslosigkeit reduziert hat. "Für ein Kassel für alle, aber ohne Rassismus: Am Montag den 23. Februar um 18 Uhr auf die Straße gegen KAGIDA" vollständig lesen

Freisprechanlage: Bürgerinformation und Bevormundung

Für unsere Sendung wollten wir einige Mitarbeiter eines lokalen städtischen Unternehmens zum Gespräch laden. Entsprechend unserem Sendekonzept waren wir neugierig auf die Nachrichten aus dem alltäglichen Arbeitsleben, die Sachkunde der Mitarbeiter-innen und die Geschichten und Anekdoten drumherum. Sowas muss natürlich genehmigt werden. Nach einigem Hin- und Her wurde das abgelehnt.
Bevormundung der 'Basis' ist kein Einzelfall. Deshalb möchten Gertrud Salm und ich, vom konkreten Beispiel ausgehend, über die übliche Kollision zwischen dem behördlichen Einschränkungswunsch und einem offenen Informationsklima, das der sog. mündige Bürger ja für seine Demokratie-Teilnahme benötigt, sprechen.
Heute, Sonntag, 22.2.2015, 18-19 Uhr, im Freien Radio Kassel. Mitsprecher ist Prof. Birger Priddat.
(Auch im Livestream mitzuhören, über unsere Adresse oder die Homepage des Freien Radios Wdh. Montag 11 Uhr)

Saison 2015 am Selbsterntefeld Kirchditmold beginnt

(Sender: Initiatoren Selbsterntefeld) Von Mai bis Anfang November können interessierte Familien, Gruppen und Einzelpersonen auf eigenen Gemüseparzellen gärtnern. Die gesamte Fläche wird von den Betreibern im Frühjahr mit 20-25 verschiedenen Gemüsearten und -sorten gesät und bepflanzt. Im Mai erfolgt dann die Übergabe der nummerierten, 40m² großen Parzelle für einen einmaligen Saisonbetrag an die „Mieter”. Von da an pflegen und ernten diese das Gemüse selbst. Auch zu hören im StadtLabor zum Thema "Essbare Stadt".
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Brillenfrau und Hundemann

Der Hundemann steht an der Tramhaltestelle Stadthalle – neudeutsch Kongress Palais – ausnahmsweise an diesem Abend mal ohne Hund, weil ein offizieller Empfang gereicht wurde, für den es sich nebenbei auch noch Jackett und Mantel überzuwerfen galt.
Drei Minuten bis die Vier kommt. Wunderbar. Er kramt schon mal seine Geldbörse aus dem Rucksack, steckt sie in die Innentasche seines Jacketts und denkt darüber nach aus Ersparnisgründen gleich ein Fünfer-Ticket zu ziehen. "Brillenfrau und Hundemann" vollständig lesen

StadtLabor: Im Dialog mit Adriana Altaras



Download: stadtlabor-altaras2015-02-10-ohnemusik.mp3
Adriana Altaras
Adriana Altaras inszeniert am Kasseler Staatstheater gerade "Der Barbier von Sevilla", in der Buchhandlung am Bebelplatz stellte sie letzte Woche ihr neues Buch "doitscha-eine jüdische mutter packt aus" vor. Im StadtLabor sprach die Regisseurin, Schauspielerin und Autorin über ihre Arbeit, ihre Ideen, ihr Leben.
kassel-zeitung dokumentiert die am 10.2. beim Freien Radio Kassel aufgezeichnete und am 12.2.2015 ausgestrahlte Sendung.

Gute Demonstranten, schlechte Demonstranten? Oder am besten gar keine?- Rosenmontag um 18 Uhr, Anti-KAGIDA am Scheidemann-Platz vor Frankonia !

Eigentlich ein Anlass zur Freude: den „Kasseler Berufsdemonstrant/-innen“ ist es gelungen, den üblichen Aufmarschplatz des unsäglichen KAGIDA-Haufens als Ort einer zweiten Gegenkundgebung zu beschlagnahmen und gerichtlich zu behaupten.

In der letzten Woche jedoch ... "Gute Demonstranten, schlechte Demonstranten? Oder am besten gar keine?- Rosenmontag um 18 Uhr, Anti-KAGIDA am Scheidemann-Platz vor Frankonia !" vollständig lesen

Rachefeldzüge

Bei den neueren Nachrichten aus Richtung Osten scheint sich mir (und nicht nur mir) zu zeigen, dass der 2. Weltkrieg noch nicht vorbei ist. Wir wollen die Niederlage vergessen und die eroberten Ostgebiete wiederhaben! Nun muss nur noch, mit Hilfe der Geopolitik von USA und NATO, der letzte Zar, der "Vampir vom Roten Platz" geknackt werden. Die Menschen, die das betreiben, repräsentieren allerdings im Schafspelz der Demokratie. Anscheinend gefällt dem "Volk" beides.

Adriana Altaras – StadtLabor im Freien Radio

Donnerstag, 12. Februar, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel
Adriana Altaras inszeniert am Kasseler Staatstheater gerade "Der Barbier von Sevilla", in der Buchhandlung am Bebelplatz stellte sie letzte Woche ihr neues Buch "doitscha-eine jüdische mutter packt aus" vor. Im StadtLabor spricht die Regisseurin, Schauspielerin und Autorin über ihre Arbeit, ihre Ideen, ihr Leben.
UKW-Frequenz 97.8 per Kabel und 105.8 über Antenne; Livestream über: www.freies-radio-kassel.de (Wiederholung: Freitag, 13. Februar, 13 Uhr)

Demonstrieren lohnt sich: NoKagida





Heute wird am Scheidemannplatz vor Frankonia keine Kagida-Kundgebung stattfinden. Durch eine kreative antifaschistische und antirassistische Anmeldung einer Kundgebung unter dem Motto "Demonstrieren muss sich wieder lohnen" treten deren Veranstalter gegen rassistische Hetze wie patriotischen Blödsinn ein.

Der Kagida-Organisator Viehmann war mit seiner Veranstaltung am gleichen Ort zu spät gekommen.

Um das Recht, an diesem Ort zu demonstrieren, hatte es noch Streit gegeben. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat inzwischen in 2. Instanz (2 B 186/15 - VG 6 L 157/15 KS) eine zunächst erlassene Verbotsverfügung des Ordnungsamtes der Stadt Kassel für die zuerst angemeldete antifaschistische Kundgebung aufgehoben.

"Die Kasseler Linke begrüßt den Beschluss als einen Schritt gegen rassistische und faschistoide geistige Brandstifter", so Axel Selbert von der Fraktion der Kasseler Linken. "Wir wünschen uns weitere phantasievolle Aktivitäten, die die wirre Propaganda wie auch die Versuche einer martialischen Selbstdarstellung der organisierten Rechten an den kommenden Montagen zum Erliegen bringen."
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Kasseler Linke
Fraktion im Kasseler Rathaus

nokagida - Sozial gerechte Bildungs- und Ausbildungsperspektiven statt rassistischer Hetze - Montag, 9.Februar ab 18 Uhr am Scheidemannplatz

Auch am kommenden Montag wird KAGIDA ein weiteres Mal spazieren gehen. Rechtspopulisten und Neonazis werden erneut Ressentiments gegen Migrant/-innen, Muslim/-innen, Asylbewerber/-innen, Flüchtlinge oder die Vielfalt sexueller Orientierung schüren.
Wir werden auf der anderen Seite des Scheidemannplatzes ab 18 Uhr für ein weltoffenes Kassel für alle – ohne Rassismus – eintreten.
Bei unserer Kundgebung werden dieses Mal vor allem Studierende, Schüler/-innen und Auszubildende unterstützt vom AStA der Universität Kassel und der Gewerkschaftsjugend zu Wort kommen. In unseren Schulen, an der Uni und an unseren Arbeitsplätzen leben wir tagtäglich ein Miteinander der Vielfalt.
Wir lassen uns nicht durch den Rassismus, die Ressentiments und die Vorurteile von rechten Formationen wie KAGIDA gegeneinander aufhetzen. Wir setzen uns stattdessen gemeinsam für bessere Bildungs- und Ausbildungsperspektiven ein, unabhängig von Religion, Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung.

Kommt zahlreich und lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir für eine Gesellschaft kämpfen, die frei ist von rassistischen Vorurteilen und das wir dafür elementarer Weise auch Bildungseinrichtungen benötigen, die diesen Grundsatz leben.

FBI

Das Kasseler "Fachbeschäft für Interaktion" (FBI) bietet Raum für Menschen, die sich selbst organisieren wollen – und experimentiert dabei noch mit den eigenen Strukturen. Artikel im "freitag" und die Website des "FBI". Kooperation - Mittwochsküche - Umsonstladen - Workshops und Vorträge - Gemeinsame Gesellschaftskritik.

Adriana Altaras zu Gast in Kassel



Download: 2015-02-05-altaras.mp3
Adriana Altaras
Die Schauspielerin, Regisseurin und Autorin inszeniert derzeit am Kasseler Staatstheater. In ihren Büchern "Titos Brille" und "Doitscha" beschäftigt sie sich mit der Geschichte und dem Leben ihrer "strapaziösen" deutsch-jüdischen Familie. Energiegeladen und humorvoll trug Adriana Altaras in der Buchhandlung am Bebelplatz vor.

Angst, Angst, Angst

Wo ich auch nur hinschaue: in Beziehungen Angst vor zu viel Ansprüchen, zu viel Nähe, zu viel Distanz, wirtschaftlich die Angst vor dem Abstieg, Angst um den eigenen Lebensstandard, den mann/frau sich aufgebaut hat, Angst vor der Entwertung des Euro, gesellschaftlich Angst vor Islamisten, Angst vor Rechtspopulisten, Angst vor Terror, Angst vor Deutschen, Angst vor allem, was fremd ist etc. etc.
Und das ist nur das, was mir im Moment spontan einfällt.

Da passt es gut, dass der fluter gerade eine Ausgabe zum Thema Angst veröffentlicht hat...
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Blockupy 2015

Die Europäische Zentralbank (EZB) will am 18. März 2015 ihr neues Hauptquartier in Frankfurt am Main feierlich eröffnen. Wir finden: Es gibt nichts zu feiern an Sparpolitik und Verarmung! Tausende von wütenden Menschen und entschlossenen Aktivist_innen aus ganz Europa werden daher die Straßen rund um den Eurotower blockieren und dieses Event unterbrechen. Im Vorfeld von Blockupy 2015 werden auch in Kassel Veranstaltungen stattfinden.

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TTIP - na, DAS sieht doch mal aus, als hätte man nichts zu verbergen?!

Dafür sollen die nationalen Behörden zunächst eine Liste der befassten Beamten nach Washington senden. Sodann sollen die benannten Mitarbeiter nach Anmeldung an zwei Tagen pro Woche die Möglichkeit haben, in einem Leseraum der jeweiligen US-Botschaft die Papiere zu studieren. Zugelassen sind stets höchstens zwei Beamte für zwei Stunden, und das auch nur mit „Kugelschreiber oder Bleistift und Papier, um begrenzte Notizen zu machen“. (Q)

Hundemann, Putzeimer, Schnaps...

Wolkenfreier Himmel, schneebedeckte Landschaften: Gegen 17 Uhr ist der Hundemann an der Hessenschanze verabredet, um in die nahende Dämmerung und den anschließenden Abend zu wandern. Dörnberg ist das auserkorene Ziel dieses "Himmelfahrtskommandos".
Zwei Herren und ein Hund wandern also los, erstmal immer schön bergauf. Als die Dämmerung hereinbricht und es langsam immer dunkler wird, kommt der dreiviertelvolle Mond, der über dem Wald steht, zu voller Geltung und leuchtet den Männern ihren Weg. Die freuen sich schon auf ihren ersten "Boxenstopp" im Gasthaus am Silbersee, um ein kühles Blondes zu goutieren. "Hundemann, Putzeimer, Schnaps..." vollständig lesen