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"Viaje radial por America Latina" - Rundreise durch Lateinamerika

Donnerstag, 2. Januar, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel, UKW: 105,8 MHz / Kabel: 97,8 MHz oder als Livestream über's Internet.
Auf ihrer radiophonen Rundreise durch den amerikanischen Subkontinent sprechen Enrique Catalán und Klaus Schaake über neue soziale Bewegungen, Ideen für die Zukunft und Konzepte für das „Gute Leben“ - ein "Spaziergang" durch die jüngere Geschichte des Subkontinents unter dem Motto „In unserem Amerika hat die Zukunft schon begonnen“.
Wiederholung der 30. August 2012 erstmalig unter dem Titel "Weltempfänger" gesendeten Aufzeichnung. Die Sendung läuft in Spanisch.

Viaje radial por America Latina - Rundreise durch Lateinamerika: Ecuador



Download: viaje-radial2013-11-07-ecuador-ohnemusik.mp3
In nur zehn Jahren versuchten sich acht Präsidenten, das Land zu regieren, bevor 2007 Rafael Correa zum Staatsoberhaupt gewählt wurde. Unter der Führung der Bewegung PAÍS (Patria Altiva i Soberana; deutsch: Aufrechtes und Souveränes Vaterland) hat sich das südamerikanische Land aufgemacht, das Konzept einer Plurinationalität zu verfolgen, der Verfassungsrang zukommt.
Enrique Catalán und Klaus Schaake sprechen über die neue Verfassung, das Konzept des "Guten Lebens", die mittlerweile gescheiterte Yasuní ITT-Initiative und über aktuelle Konflikte und Chancen für die Zukunft. kassel-zeitung dokumentiert die am 7. November 2013 in spanischer Sprache ausgestrahlte Sendung. "Viaje radial por America Latina - Rundreise durch Lateinamerika: Ecuador" vollständig lesen

Chaos Computer Club trifft sich in Hamburg



Oben: Bericht vom ersten Kongress in Hamburg 1984. Am 27. Dezember startet der "30C3", der 30. CCC-Kongress. Hier die Einladung. Fast alle Vorträge werden live ins Netzt gestreamt (hier), und dank der extrem schnellen Anbindung des Kongrsszentrums Hamburg, die die Hacker in Eigeninitiative auf 100 GBit/s gebracht haben, ist auch ein feiner Empfang gewährleistet. Prominente Redner sind Glenn Greenwald (Veröffentlichte die Snowden-Leaks im Guardian) und Julian Assange (Wikileaks). Dieses Jahr werden wesentlich mehr als die 6000 Teilnehmer 2012 erwartet.

Weihnachtslos

sind viele auf der Welt, nun, wie letztes Jahr deutlich angekündigt, auch ich. Diese sowohl reale wie symbolische Abkopplung von den Perversionen des Christentums (etwa: Liebe Deinen Nächsten wie Deinen Geldbeutel) führt zu ungeahnter Freiheit und psychischer Gesundheit. Endlich kann der Beobachterposten bezogen werden (Luhmann), auf dem man wie im Aussichtsturm auf hastend-schmerzverzerrte Menschen blicken kann; hat man noch etwas zu besorgen, tut man dies wie der Flaneur (Baudelaire, Benjamin). Es ist wie die Ataraxie im Angesichte der "Vertiertheit des Involvierten" (Adorno).
Nun könnte man nur noch auf der Straße von einem Christkind-Stuka getötet werden; aber sicher kommt dann der Angelus Novus aus der Spezialabteilung für Atheisten. (Bekanntlich oder nicht hat man in der Religionsgeschichte darüber gestritten, ob nun alle in den Himmel kommen dürfen oder nur die Christen. Lassen wir's drauf ankommen. Wir haben ja noch das Paradies der Arbeiterklasse!)

Wahlkampf in der IHK Kassel nimmt Fahrt auf

So etwas wie Wahlkampf kannten die Industrie- und Handelskammern in der Vergangenheit kaum. Ausnahmen waren das, wenn sich einzelne Kolleginnen und Kollgen kritisch zu Wort und in die IHK-Wahlen einmischten. Damit scheint es zunehmend vorbei. Seit dem Erfolg der Kolleginnen und Kollegen bei den IHK Wahlen in Stuttgart (Kaktus-Initiative) und Berlin (pro-KMU) rüstet nun auch in Kassel ganze Gruppen zur IHK-Wahl. Die Initaitive "Kammern ohne Zwang - Hessen" zur IHK-Wahl hat jetzt einen Video-Clip zur Wahl veröffentlicht worden. Ab Mitte Januar soll zudem mit einem Großplakat für die Wahl der Kammerkritiker geworben werden.

Lust am Schreiben? Schreibwerkstatt!

Sie denken schon lange darüber nach, für sich oder für andere über Themen zu schreiben, die Sie interessieren? Sie trauen sich nicht so recht damit loszulegen?
Anhand von Beispielen und Übungen entstehen in der Schreibwerkstatt eigene Texte und Geschichten. Die Teilnehmer unterstützen sich gegenseitig bei der Ideenfindung, regen einander zum Schreiben an und besprechen ihre Texte in der Gruppe.
Außer Lust und Neugier braucht es für die 14-tägig stattfindende Schreibwerkstatt keinerlei Vorkenntnisse. Bitte melden Sie sich bei Interesse im Nachbarschaftstreff Vorderer Westen an. Nächster Termin: Montag, 20. Januar 2014, 18 Uhr, Nachbarschaftstreff Vorderer Westen, Samuel-Beckett-Anlage 12, 34119 Kassel, Tel. 0561 - 0561-287 62 76, E-Mail: handinhand-we(at)arcor.de

Fahrplanwechsel 2013/2014: Ostwestfalen abgehängt und Gefrickel bei der Kasseler Straßenbahn

Am 15. Dezember 2013 fand der (mittlerweile europaweite) Fahrplanwechsel im öffentlichen Verkehr statt. Einige der tiefen Spuren, die dieser Wechsel hinterlassen hat, waren schon wochenlang im Voraus beim NVV zu erfahren und zu kommentieren – auch wenn etliche Anmerkungen von Seiten des Nordhessischen Verkehrsverbundes unbeantwortet geblieben sind. Die Tatsache, dass die Verbindung zwischen Ostwestfalen und Nordhessen, Warburg und Hofgeismar/Kassel immer weiter ausgedünnt ist, war beispielsweise keine Antwort wert. Andere Änderungen, vor allem innerhalb des Stadtgebiets Kassel, sind kurz vorher lediglich kommuniziert worden – im Gegensatz zum NVV lässt sich die Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) nichts (nicht viel?) von den Fahrgästen vorschlagen (zumindest wird keine Rückmeldemöglichkeit beworben). So wird exemplarisch der Nord-Süd-Reisende innerhalb der Stadt vor die vollendete Tatsache gestellt, dass es ohne Umstieg oder längere Fußwege nicht mehr „geht“. "Fahrplanwechsel 2013/2014: Ostwestfalen abgehängt und Gefrickel bei der Kasseler Straßenbahn" vollständig lesen

"Politische Bildung im kommunalen Raum" - StadtLabor im Freien Radio

Donnerstag, 19. Dezember, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel
Als "Flugbegleiter" von Bildungsreisen junger Menschen verstehen sich die Teammitglieder des Vereins "Die Kopiloten e.V."
Über lokale Verankerung und "Politik vor der eigenen Haustür" erhoffen sich die Vereinsgründer, viele junge Menschen für Nachhaltigkeit, Kommunalpolitik und Mitbestimmung in einer demokratischen Gesellschaft begeistern zu können und verknüpfen so ehrenamtliches (politisches) Engagement mit fachlichem Wissen in innovativer und praktischer Form miteinander. Wie genau sie das machen, berichten sie im StadtLabor.
UKW-Frequenz 97.8 per Kabel und 105.8 über Antenne, Livestream: www.freies-radio-kassel.de

Die NSA weiss, was noch rauskommen könnte

Die NSA ist sich nach wie vor völlig im Unklaren darüber, wie groß der Umfang der von Snowden geleakten Dokumente ist. So sehr, dass der Vorsitzende der NSA Ermittlungskommission zu Snowden, Rick Ledgett, sagt, er würde erwägen, Snowden im Austausch gegen die noch nicht veröffentlichten Dokumente Amnestie zu geben. Ich meine, die haben jetzt richtig Angst, weil sie wissen, was noch für verbrecherische Dinge im Sack sind.
Update: Eine besonders schöne Interpretation von "wir wissen gar nicht was bei uns so kopiert wurde": "Die NSA weiss, was noch rauskommen könnte" vollständig lesen

Wir erwischen alles!

Das National Reconnaissance Office (NRO; deutsch Nationales Aufklärungsamt) ist ein 1960/61 gegründeter Militärnachrichtendienst der USA, der für das militärische Satellitenprogramm verantwortlich ist. Das NRO startete am 6. Dezember 2013 einen neuen Radar - Spiaonagesatelliten, NROL-39. Das Logo des Satelliten mit dem Spruch "Nothing is Beyond our Reach" (links), verglichen mit einer antikommunistischen Illustration mit dem Untertitel "Know Your Communist Enemy" aus dem Werk von Robert B. Watts (1977), "Our Freedom Documents", The Supreme Council, Washington.

Nothing is beyond our reach
Know your communist enemy

Stadtbüro-Mitarbeiter grillten für Bauarbeiter

Die Friedrich-Ebert-Straße bereitet sich auf die Winterpause der Baustelle vor. Das Stadtbüro bedankte sich für das Engagement der Bauarbeiter vor Ort lud sie im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders zum "Baustellengrillen" ein. Gute 30 Leute, Bauarbeiter sowie interessierte Nachbarn fanden am 11. Dezember den Weg zum Stadtbüro, wo Simone Mäckler und Jens Franken den Grill "angeworfen" hatten, um den Bauarbeitern für ihr unermüdliches Engagement auf der Baustelle zu danken. >>weiter

StadtLabor: "Partizipation und Klimawandel"



Download: stadtlabor2013-11-21-partizipation-ohnemusik.mp3

Der Titel des Buches
Dr. Stefanie Baasch, Umweltpsychologin und promovierte Geographin sowie Mitherausgeberin des Buches "Partizipation und Klimawandel" war Klaus Schaakes Gast im StadtLabor. Mit der Expertin besprach der Moderator Chancen und Möglichkeiten, mittels innovativer Partizipationsverfahren die Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit zu transformieren. kassel-zeitung dokumentiert die Sendung vom 21. November 2013 als Podcast. "StadtLabor: "Partizipation und Klimawandel"" vollständig lesen

Du sollst dir kein Bildnis machen

Wir haben derzeit eine kleine Qualitätsschwankung bezügl. bildlicher Darstellungen. Bitte hören Sie währenddessen etwas leichte Musik.

UPDATE: Das Problem ist soweit eingegrenzt, dass bei einem fehlgeschlagenen Upload in die Mediendatenbank (und dem wiederholten Versuch, die Seite mit dem Upload-Formular neu zu senden) die gesamte MYSQL-Datenbank der kassel-zeitung beschädigt wurde. Deswegen funktionieren alle Links zu Bildern nicht mehr. Die Reparatur kann ein wenig dauern. "Du sollst dir kein Bildnis machen" vollständig lesen

Modell von Kassel als sozialer Stadt – ein Horror für Rot/Grün/Gelb/Schwarz

Große Empörung gab es gestern in der Stadtverordnetenversammlung, als ich im Rahmen der Haushaltsberatungen der großen Koalition von FDPCDUSPDGRÜNEN im Hinblick auf die betriebene Politik erneut „Sozialrassismus“ vorgeworfen habe. Das aber empörte auch die Stadtverordnetenvorsteherin so sehr, dass sie ihre Neutralitätspflicht beiseite ließ und sich erlaubte, diese Begrifflichkeit zu rügen. Ich bin mir ja darüber im Klaren, dass eine solche Begrifflichkeit in einer sozial- und politikwissenschaftlichen Debatte zu ungenau ist. Im Rahmen der politischen Auseinandersetzung und vor allem angesichts der Kasseler Sozialpolitik halte ich diesen Begriff für völlig zutreffend. Und dies deswegen, weil die Defizite in der Kasseler Sozialpolitik in den Zielvorgaben, die sich die Stadt im sogenannten Konsolidierungsprogramm selber gibt, die treffende Zusammenfassung bekommt.
Bis vor zwei Jahren lautete dieser Satz, der von FDPCDUSPDGRÜNEN verteidigt wurde: “Die Stadt darf keine Anreize zum Zuzug von Transferempfängern geben.”. Nachdem die Kasseler Linke jahrelang gegen diesen Satz protestiert hat, gibt es jetzt seit zwei Jahren eine akademisch verschwurbelte Version. Die lautet nun: „ Zur Erhöhung der Einkommensteuer muss die Bevölkerungsstruktur zu Gunsten eines höheren Anteils an steuerzahlenden und nicht transferabhängigen Bürgern beeinflusst werden“. So oder so steht hinter diesem Satz eine Ideologie, die die Einwohner und Einwohnerinnen der Stadt in ökonomisch wertvoll und nützlich und vermeintlichen Ballast unterteilt. Ich finde den Begriff von Sozialrassismus dafür ziemlich treffend.

Aber, wir Linke sollen ja nicht immer meckern. Daher erlaube ich mir anhand von konkreten Initiativen, Ideen und Anregungen, die in der Kasseler Kommunalpolitik eine Rolle spielen und mitnichten nur von den Linken gefordert werden (s.u.), ganz konstruktiv ein Modell einer Sozialen Stadt Kassel zu entwerfen. Ein Modell, das aber bei der ganz großen Koalition keine Chance hat. Ein solche Stadt ist viel zu attraktiv für ökonomisch vermeintliche unproduktive Menschen. Also darf es diese Stadt nicht geben.

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Fraktionsmittel wichtiger als Förderung der Sportjugend

Am Sonntag, auf den Parteitagen, wird sie gern in den Vordergrund gestellt, die Förderung der Sportjugend. Besonders bei der SPD. Schließlich sind ja viele, sehr viele Menschen in den Sportvereinen aktiv. Und diese Menschen sind ja alle auch Wähler. Und deshalb schreibt man die Förderung der Sportjugend auch gern in die Wahlprogramme hinein. Wie gesagt, am Sonntag. Und vor der Wahl. weiterlesen

Rotgrüne Willkür bei der Förderung der Kasseler Musikschulen

In Kassel gibt es drei Musikschulen, die hervorragende Arbeit leisten: die Kasseler Musikschule, das Musikzentrum im Kutscherhaus und die kleine Musikschule. Alle drei bieten insbesondere für Kinder und Jugendliche ein sehr gutes und vor allem vergleichbares Programm an. Dennoch gibt es zwischen ihnen einen erheblichen Unterschied. Die Kasseler Musikschule erhält von der Stadt Kassel jährlich einen Zuschuss in Höhe von 100.000,- €. Die beiden anderen Musikschulen erhalten – nichts. weiterlesen

Flughafen Kassel/Calden – die nackten Zahlen, das nackte Erbarmen

Straßenbahn fahren bildet. Es sind zwei Gründe, die dafür sprechen. Man hat Zeit zum Lesen. Man findet auch immer was zum Lesen.
Ich habe heute mal dieses hier gefunden. Den „Erfolgsplan“ (Nachtrag) des Flughafens Kassel-Calden. Ob diese Erfolgszahlen der Grund für die gestrige illustre Runde im Kasseler Rathaus ist zum Thema Flughafen? Hohe Tiere aus Wiesbaden sollen angereist sein, um sich in die Niederungen der Flughafen-Bilanz zu begeben.

Was also ist festzustellen? Hier weiter lesen

StadtLabor: "Abriss verhindern! Neue Nutzer finden!"



Download: stadtlabor2013-10-24-hannmuenden-ohnemusik.mp3
"9mal24" war der neueste Impuls für den erhalt des baukulturellen Erbes in Hann. Münden, der von einer Gruppe und den "Denkmalaktivisten" Bernd Demandt ausgeht. Bürgerinnen und Bürger sowie Handwerker aus nah und fern machten sich Ende September auf, gemeinsam ein Fachwerk-Ensemble vor dem Verfall zu retten und es zur Künstlerherberge umzubauen.
Im StadtLabor sprachen Patricia Kenar, Vorsitzende des Fördervereins Mündener Altstadt, Uwe Hentze, Vorsitzender des Mündener KunstNetz, und Bernd Demandt, Vorstand Bürgergenossenschaft Mündener Altstadt, über ihre Erfahrungen. kassel-zeitung dokumentiert die Sendung vom 24. Oktober 2013 als Podcast.

Heute, 21 Uhr: "Viaje radial por America Latina" - Rundreise durch Lateinamerika: Bolivien

Donnerstag, 5. Dezember, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel, UKW: 105,8 MHz / Kabel: 97,8 MHz oder als Livestream über's Internet.
Auf ihrer radiophonen Rundreise durch den amerikanischen Subkontinent machen Enrique Catalán und Klaus Schaake heute Station in Bolivien. Sie sprechen über die jüngste Geschichte des Andenstaats, Evo Morales Präsidentschaft, aktuelle Entwicklungen, Konflikte im Land und zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen sowie internationale Kooperationen. Die Sendung läuft in Spanisch.

Wir wandern

Bedeutendes steht in der Sitzung "des Ortsbeirats Bettenhausen am Donnerstag, 12. Dezember, 19.30 Uhr, im Gasthaus 'Zum Osterholz', Heiligenröder Straße 140" bevor. "Themen der Tagesordnung sind unter anderem die Vorstellung der Schulleiterin der Osterholzschule sowie die Vorstellung der ersten drei Tafeln des Mühlenwanderweges." Mehr war dieser geheimnisvollen Pressemitteilung nicht zu entnehmen. Außer, dass sie mit einer "Bürgerfragestunde beginnt".