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Attac-Radio 13./14. September: Ukraine-Krieg: "Schießen oder reden? Wege zu einem Verhandlungsfrieden"

Di, 13. Sept. 21-22 Uhr
Wiederholung:
Mi, 14. Sept. 13-14 Uhr
UkW 105,8 und Digitalradio: DAB+ Kanal 6, Block A im Band III/FRK, Live-Stream

Nach über einem halben Jahr Krieg werden auch im politischen Establishment die Stimmen lauter, die für einen Waffenstillstand, Verhandlungen und eine Kompromissfrieden eintreten. So fordert der sächsische Ministerpräsident, Kretschmer, ein „Einfrieren“ des Konflikts und der grüne Verkehrsminister Baden-Württembergs stellt Waffenlieferungen in Frage. Selbst die New York Times meinte, die USA sollten kein Interesse an einem langen Krieg haben.

Auch das Abkommen zum Weizenexport zeigt, dass Verhandlungen durchaus etwas bewirken. Zudem werden mit dem Ende des Sommers die Rückwirkungen des Wirtschaftskriegs – Energieknappheit, Inflation etc. - in der EU und in Deutschland massiv spürbar. Sie dürften der Kriegsbegeisterung einen Dämpfer aufsetzen.

Vor diesem Hintergrund wird diskutiert, wie die Logik von Militär und Krieg aufgebrechen und Druck für einen Verhandlungsfrieden aufgebaut werden kann. Denn was die Menschen brauchen, die den Preis für den Krieg entrichten müssen, ist eine diplomatische Offensive, keine weiteren Offensiven mit Panzern und Kanonen.

Wie kann die Überlegenheit von Friedenslogik gegenüber der Kriegslogik sichtbar gemacht werden, wie stehen die Chancen für Verhandlungen, wie sehen Konturen eines Verhandlungsfriedens aus, wer könnte als Vermittler agieren, welche Kompromisse wären denkbar, wie müsste eine europäische Nachkriegsordnung aussehen usw.

Auf dem virtuellen Podium:
● Dr. Angelika Claußen, Präsidentin von IPPNW Europa,
● Claudia Haydt, Informationsstelle Militarisierung Tübingen
● Michael Müller, Vorsitzender der Naturfreunde Deutschlands
Moderation: Peter Wahl, Publizist, ATTAC


Gekürzter Mitschnitt der Veranstaltung vom 31 8.2022

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