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Stadtbaurat Nolda: „Jetzt haben wir den Raum und nutzen ihn!“

Am Dienstag, 13. September, 12 Uhr, vor der Alten Hauptpost, starten die „Wir sind uns grün“–Festtage im Quartier. Spannende und vielfältige Aktionen beleben 13 Tage lang die Friedrich-Ebert-Straße. Ein Besuch lohnt sich!

Alle Infos und Programmpunkte zu den Festtagen „Wir sind uns grün“:www.wirsindunsgruen.de

„Wir sind und grün“-Initiator/innen, Unterstützer/innen und Begleiter/innen (v.l.n.r.):
Christof Nolda (Stadtbaurat), Reinhold Weber (Künstler und aktiver Bürger), Klaus Schaake (Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße), Sabine Heinemann (Citymanagement der Stadt Kassel), Michael Dunkel (Kurhessen Therme), Christian Schnittker (ehemaliger Ortsvorsteher und aktiver Bürger), Carlo Frohnapfel (Planungsamt der Stadt Kassel), Dr. Andrea Fink-Keßler (Vereinigung Ökologischer Landbau Hessen), Fabian Lollert (Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße), Silke Flörke (Koordiantorin Ökolandbau-Modellregion), Simone Mäckler (Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße), Lars Reichert (Kassel Marketing), Klaus Parzefall (Aktionsgemeinschaft Friedrich-Ebert-Straße e.V.), Dirk van der Werf (Joes Garage), Markus Exner (Projektleiter GrimmHeimat und Anwohner im Quartier)
Im Beisein von Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Stadtbaurat Christof Nolda starte die Veranstaltungsreihe „Wir sind uns grün“. Mit der erfolgreichen Teilnahme am Landeswettbewerb „Ab in die Mitte! Die Innenstadt-Offensive Hessen“ sicherte sich die Aktionsgemeinschaft Friedrich-Ebert-Straße zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern des Quartiers die Unterstützung des Landes bei der Umsetzung eines bunten und vielfältigen Programms.
An den 13 Aktionstagen Lesungen, Stadtteil-Führungen, Filmvorstellungen, Tanz- und Musikveranstaltung, Märkte, Sportangebote und vieles mehr statt. Den Schlusspunkt der grünen Veranstaltungsreihe bildet am 25. September die Typisierungsaktion „Grün ist die Farbe der Hoffnung“, bei der sich Freiwillige als Knochenmarkspender registrieren lassen können. „Es ist ein sehr umfangreiches Programm“, sagte Stadtbaurat Christof Nolda bei der Vorstellung. „Die Friedrich-Ebert-Straße konnte schon am Tag der Erde ihre Potentiale unter Beweis stellen. Die ‚Wir sind uns grün’- Aktionstage werden ein Ereignis sein, das dem Quartier noch einen langen Nachhall einbringen wird. Der Erfolg wird kommen, denn so kennen wir es von der Friedrich-Ebert-Straße.“

„Straßenraum als Lebensraum für Bürgerinnen und Bürger“
Damit deutet der Stadtbaurat auf den erfolgreichen Umbau der Friedrich-Ebert- sowie der Germania- und Goethestraße hin, den bereits einige Tage zuvor Priska Hinz, die hessische Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, besichtigt hatte. „Ich bin beeindruckt, wie es durch gute und sinnvolle Investitionen und die dazugehörigen Planungskonzepte geschafft wurde, den Straßenraum als Lebensraum für Bürgerinnen und Bürger zurückzugewinnen“, lautet Priska Hinz Urteil. „Wenn jetzt noch die Aktionstage dazukommen, befördert das den sozialen Zusammenhalt und den Austausch zwischen den hier lebenden Menschen und damit auch die Möglichkeit, das aus den angelegten Freiräumen tatsächlich auch ein aktivierter Lebensraum wird, den die Menschen in Beschlag nehmen.“ Schon mit dem Umbau sowie der schwierigsten Phase, der siebenwöchigen Sperrung des Areals für Kraftfahrzeuge und Bahnverkehr, wuchs der Zusammenhalt der Akteure im Quartier rund um die Friedrich-Ebert-Straße und machte die Teilnahme an dem Landeswettbewerb erst richtig möglich. „Gleich mit der Ankündigung des Umbaus hat sich die Stimmung im Quartier verändert“, berichtet Stadtbaurat Christof Nolda. „Der Wunsch, etwas zu verändern, war groß. Obwohl man viel Staub geschluckt hat, hat man die Bauzeit mit tollen Aktionen und viel Engagement gut überstanden. Doch wir sind noch nicht fertig. Jetzt hat man den Raum, jetzt schaut man, wie man ihn nutzen kann.“

„Wir wollen das Quartier voranbringen“
Der Großteil der Veranstaltungen wird im öffentlichen Raum stattfinden, denn das ist das Ziel der hessischen Innenstadt-Offensive „Ab in die Mitte“ – die Herausbildung eines individuellen unverwechselbaren Profils des Innenstadtraums. Diesen sehen die Bürgerinnen und Bürger in der Friedrich-Ebert-Straße als ihr Zuhause an. „Das ist mein Quartier. Ich wohne hier, fahre hier Fahrrad, mache meine Arbeitsspaziergänge und kriege alles mit. Es ist ein Stück Lebensqualität. Aus diesem Grund will ich mich hier engagieren“, so der Anwohner Markus Exner. Auch die Geschäftstreibenden sehen in der Straße mehr als einen guten Standort. „Wir sehen uns nicht nur als Kneipe“, sagt Dirk van der Werf von Joe´s Garage. „Es ist uns wichtig über den Bierglasrand hinaus zu schauen, uns einzubringen und das Quartier voranzutreiben.“ Durch das Schicksal eines Stammkunden wurde der Kneipeninhaber zu der Typisierungsaktion angeregt und konnte schon durch erfolgreiche Aktionen viele Spendengelder sammeln. Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gewerbetreibenden freuen sich über den neu entstandenen „Boulevard der Herzen“ und die geschaffenen Voraussetzungen für die bevorstehenden Aktionen. Die Leidenschaft der Initiatoren und ihre Zuneigung zum Quartier, in der sie sich alle „grün“ sind, versprechen eine spannende und schöne Zeit für alle Quartiersbewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher.


Alle Infos und Programmpunkte zu den Festtagen „Wir sind uns grün“:

www.wirsindunsgruen.de

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