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Konzertreihe „Im Atem der Zeit“: Sommerkonzert - Arien und Orgelmusik aus dem Barock, der Romantik und der Gegenwart

Sopranistin Claudia Mahner
Sopranistin Claudia Mahner
Organist Martin Forciniti
Organist Martin Forciniti














Mittwoch, den 27. Juli 2016, wird um 20 Uhr die Konzertreihe Im Atem der Zeit in der Kasseler Kirche St. Elisabeth fortgesetzt. Beim Sommerkonzert interpretieren die Sopranistin Claudia Mahner und der Organist Martin Forciniti einen Querschnitt verschiedenster Arien und Orgelmusik aus dem Barock, der Romantik und der Gegenwart. Die Komponistinnen der Werkauswahl stammen aus allen Teilen Europas und aus Israel.

Kurzinfos
Was: Konzert „Im Atem der Zeit“ IV: Sommerkonzert:
Arien und Orgelmusik aus dem Barock, der Romantik und der Gegenwart
Wer: Claudia Mahner, Sopran; Martin Forciniti, Orgel
Wann: Mittwoch, 27. Juli 2016, 20 Uhr
Wo:Elisabethkirche Kassel, Friedrichsplatz 13, 34117 Kassel
Eintritt frei, Spenden erbeten
Zum Programm aus Barock und Romantik: Marianna Martinez (1744-1812) lebte in Wien und spielte vierhändig mit Mozart. Die Arie „Qui tollis peccata mundi“ aus der „Quarta Messa“ besticht durch ihre gelungene melodische Gestaltung. Die wichtigste Komponistin der Romantik, Fanny Hensel (1805-1847), schrieb die Eingangsmusik zu ihrer Hochzeit selbst: das „Prelude in F“. Clara Schumanns (1819-1896) „Präludium und Fuge d-Moll op. 16/3“ ist das Ergebnis intensiver Kontrapunktstudien, die sie mit ihrem Mann Robert 1846 gemeinsam betrieb. Der Schwerpunkt des Werkkschaffens der 1840 in St. Petersburg geborenen Ingeborg von Bronsart (1840–1913) liegt im Bereich Lied und Oper. Aus der 1873 in Weimar uraufgeführten Oper „Jery und Bätely“ wird die Arie des Jery zu hören sein.

Zur Musik der Gegenwart: Tsippi Fleischer (*1946) wurde 1946 als Tochter polnischer Emigranten in Haifa geboren und wuchs in einer jüdisch arabischen Umgebung auf. In ihrer Oper „Kain und Abel“ wird die Komplexität der menschlichen Natur untersucht. Die Arie „Do not weep for me“ singt die Stimme der Seele von Abels Lamm. „Ach, liebste Freundin“ ist der Titel einer Arie aus der Kinderoper „Das hässliche Entlein“ von der in London geborenen Komponistin Vivienne Olive (*1950). Das Musiktheater auf ein Libretto von Doris Dörrie ist eine humorvoll augenzwinkernde Synthese verschiedener Musiktheater-Stile der letzten Jahrhunderte. Olives Trauermusik „Lamento per Mascha“ für Orgel solo entwickelt sich über den Lamentobass aus der Oper „The fairy Queen“ des Barockkomponisten Henry Purcell. Die Oper „Der Felsenjunge“ der niederländisch-französischen Komponistin Camille van Lunens (*1957) greift ein hochaktuelles Thema der heutigen Zeit auf: Das Schicksal abertausender Flüchtlingskinder. „Er liegt nur halb anwesend da“ ist der Titel der einzigen Arie in dieser zeitgenössischen Oper.

Veranstalter der langfristig angelegten Konzertreihe sind die Elisabethkirche und das Kasseler Kulturforum e. V. in Kooperation mit den Kasseler Verlagen Merseburger, PAN und Furore und die Werner Bosch Orgelbau GmbH.

Über die Konzertreihe
Die denkmalgeschützte Orgel der Kasseler Martinskirche hat in der Kirche am Friedrichsplatz eine neue Heimat gefunden. Die zentrale Lage bietet nun einmal mehr einen idealen Ort für hervorragende Konzerte. In mehrfacher Hinsicht soll der Titel „Im Atem der Zeit“ Vitalität aufzeigen und den Blick auch auf zeitgenössische Musik richten. Ernst Krenek, Namensgeber der Reihe mit dem Titel seiner Autobiographie, stellt zugleich einen Bezug zu Kassel her, wo er von 1925 bis 1927 unter Intendant Paul Bekker am Kasseler Theater vis-à-vis der Elisabethkirche tätig war. Je nach Ausrichtung des Programms werden weitere Kooperationspartner mit ins Boot geholt.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Künstler gebeten. Nach den Konzerten wird zu Begegnungs- und Gesprächsmöglichkeiten geladen. Bei gutem Wetter auf den Seitenhöfen der Kirche, sonst unter der Empore.

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