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"Steht die Hausfrau vor dem Aus...?"

lebt es sich in Saus und Braus! Es lohnt sich doch immer, wenigstens die Schlagzeilen der bei unseren Umsonst-Zeitungen Halb-Arbeitslosen Texter/Innen zu lesen. Weil sie sonst nichts zu tun haben, machen sie wirklich gute Schlagzeilen, bei denen man sich an den Kopf kloppt (s. red devils) und sich fragt: Wie kam es, dass Du darauf nicht kamst?
Die Hausfrau wird mehrheitlich von mir als Mann vertreten. Gibt es wenigstens ein scharfes Messer, das also zum Schneiden taugt? Wieviele Bratpfannen sind gehimmmelt worden? Welche Töpfe, die man auf Hochgas stellt (falls vorhanden), um den Raum für 10 Minuten zu verlassen, verschmoren? Stimmt der Bestand an Lebensmitteln noch? Usw. usf.
Die Schlagzeile, die mit einem Fragezeichen versehen war, ist mit einem kernigen Nein zu beantworten: Die Hausfrau ist (als Erfindung der 1800-1950er) bereits ausgestorben. Um die Restsubstanzen kümmert sich der aufgeklärte Mann. Kochen konnten diese Frauen inzwischen ja sowieso nicht mehr. (Wer wie Lilo Aureden in "Was Männern so gut schmeckt" empfiehlt, das abgetropfte Öl der Sardinenbüchse wieder an den Salat zu geben, legt davon Zeugnis ab.) Nur mit Turbo-Staubsauger und Desinfektionsmitteln kann man kein "Haus", das man sowieso nicht besitzt, nicht mehr bewirtschaften.
Da musste M/man/n ei(n)springen.
Im Hintergrund knuspert die story: "Der Hausfrauenverband Kassel feiert 100-jähriges Bestehen". "Mitglieder kämpfen um Nachwuchs und Anerkennung". Beim Nachwuchs habe ich mitgearbeitet; bei der Anerkennung stehen wir Seit' an Seit'.

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