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„Generation Y“

Die Arbeit leben – mit Leichtigkeit.

„Generation Y“: Eine neue Generation Nachwuchskräfte erobert den Arbeitsmarkt.
Sowohl der Sinn als auch der Stellenwert von Arbeit wird von ihr neu definiert. Was für eine Denkweise hat die sogenannte Generation Y, wie definiert sie sich und was sagen Experten zu dieser neuen Spezies Nachwuchskräfte?
„Generation Y“ (aus dem engl. „Y“ = „why“) oder auch „Millennials“ werden sie genannt: Die heute 20- bis 35-Jährigen, die ihre eigene Jugend in der Zeit um die Jahrtausendwende verbrachten, sind gemeint. Sie gelten als überdurchschnittlich gut ausgebildet, oft bringen sie einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss mit und sind ausgesprochen technikaffin. Da sie überwiegend in einem Umfeld mobiler Kommunikation aufwuchsen, sind sie somit bestens vernetzt und in den diversen Communities des World Wide Web unterwegs.
Teamwork und flache Hierarchien sind wichtige Schlagwörter, die den ‚Workflow‘ der intelligenten Köpfe definieren, so Soziologen. Diese Generation junger Nachwuchskräfte muss und will nicht um jeden Preis Geld verdienen und eine aufstiegsorientierte Karriereleiter hochklettern. Was für sie wirklich Priorität hat: Die eigene Arbeit mit einer Leichtigkeit auszuüben, ohne das eigene Wohlbefinden durch negativen Stress zu beeinträchtigen. Die Arbeit muss Spaß machen, Freiräume zur Selbstverwirklichung ermöglichen sowie mit Familie, Privatleben und Freizeit kompatibel sein. „9 till 18“-Jobs lehnen die Millennials schlichtweg ab. Anstelle von Status und Prestige rücken die Work-Life-Balance sowie die Sinnsuche in den Vordergrund. Diese Generation will ihren Beruf nicht mehr über alles andere im Leben stellen und fordert gleichzeitig nach beruflichen Tätigkeiten, die für das eigene Ich einen Sinn bieten. Einen Wertewandel also, der sich nicht nur auf gesellschaftlicher, sondern eben auch auf beruflicher Ebene ausweiten und etablieren soll.
Warum dieser Wandel? Und haben alle Millennials die gleichen Ideale? "Die Fokussierung auf die Jobsicherheit wurde und wird uns eingetrichtert und stellt momentan das große Paradigma vieler junger, gut ausgebildeter Leute dar", so der Soziologe, Fabian Voß in einem „ZEIT“-Interview. Die Nachwuchskräfte-Generation habe dabei durchaus entgegengesetzte Ideale. Es gebe eine Diskrepanz "zwischen denen, die viel vom Job erwarten, viel Anerkennung möchten, Dinge hinterfragen und im Job aufgehen wollen; und denen, die zwar Lust auf einen für sie passenden Job haben, für die die Sicherheit aber höher steht als die Erwartungen an die Selbsterfüllung im Job. Beide Gruppen spiegeln das Dilemma von Sicherheit und Freiheit im Berufsleben ziemlich genau wider." Die Generation Y sei gespalten, "was sie faktisch zu zwei Generationen macht".
Wie diese Generation sich künftig auf dem Arbeitsmarkt behaupten wird, bleibt spannend, müssen sich schließlich viele potentielle Arbeitgeber noch auf den neuen Nachwuchs einstellen.

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