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Pendlerpauschale erst ab dem 21. Kilometer - ÖPNV testen

Ab 2007 können Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte erst vom 21. Kilometer an steuerlich geltend gemacht werden. Daher lohnt sich ein Vergleich der Kosten. Für viele Pendler könnte sich der Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel lohnen.
Eine Beispielrechnung der KVG: Ein Pendler wohnt in Baunatal und fährt jeden Tag mit dem Auto 10 Kilometer einfache Strecke zur Arbeit nach Kassel. Bisher konnte er hierfür im Jahr 660 Euro (10 km x 0,30 Euro x 220 Arbeitstage) steuerlich geltend machen. Legt man für die für Hin- und Rückfahrt notwendigen Kilometer und die vom ADAC ermittelten Kosten von 37 Cent für einen PKW der Golf-Klasse zu Grunde, so entstehen tatsächliche Kosten von 1.628 Euro (2 x 10 km x 0,37 Euro x 220 Arbeitstage). Ab 2007 entfällt nun der für den Pendler absetzbare Betrag ganz.

Die Alternative ist nach Ansicht der KVG das Jobticket. Dieses kostet als Jahreskarte 560 Euro im KasselPlus-Gebiet. Zwar kann ab 2007 die Pendlerpauschale auch hier nicht mehr geltend gemacht werden. Die tatsächlichen Kosten unterscheiden sich jedoch gravierend. Zudem könne sich ein Gespräch mit dem Arbeitsgeber lohnen. Der hat unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, das Jobticket bis 44 Euro im Monat steuer- und abgabefrei zur Verfügung zu stellen, empfiehlt die KVG in ihrem Pressedienst.

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Kommentare

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helmut am :

Warum das unökologische Leben auf dem Lande belohnt werden sollte, ich meine hohe Miete in der Stadt aber selbst aufbringen muß, ist mir nie so recht transparent geworden. Weg mit dem Quatsch.

gertrud am :

Wir können gar nicht anders, als mit dem Auto 50 km weiter zu fahren, um zu arbeiten, von der Stadt aus. Zahlen also hohe Mieten und Fahrtkosten.

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