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Ausschreibung 2013: Claudia-Hohmann-Preis für Lokaljournalismus

Der Presseclub Kassel hat die Ausschreibung 2013 des Claudia-Hohmann-Preises gestartet. Mit dem Preis, mit dem der Nachwuchs im Lokaljournalismus gefördert werden soll, erinnert der Presseclub an die Kasseler Journalistin Claudia Hohmann, deren lokaljournalistische Arbeit beispielhaft war und die sich um die Ausbildung des Nachwuchses verdient gemacht hat.
Teilnehmen können Volontärinnen und Volontäre sowie hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten im Alter bis 35 Jahre, die in Zeitungen oder Zeitschriften, Radio, Fernsehen oder Online lokaljournalistische Beiträge aus Nordhessen oder Südniedersachsen veröffentlicht haben.
Gefordert sind regional bezogene Beiträge aller journalistischen Stilrichtungen. Gefragt ist kritischer Journalismus, der auch jenen Menschen eine Stimme verleiht, die sonst keine Stimme hätten. Gewünscht sind zudem Aufklärung, Hilfestellung und Service, der den Menschen im Alltag nützlich sein kann und das Zusammenleben im Sinne von Toleranz und Respekt fördert.

Der Claudia-Hohmann-Preis ist mit 2500 Euro dotiert.
Die Jury besteht aus dem gewählten Vorstand des Presseclubs Kassel.
Einsendeschluss für Beiträge, die seit dem 15. Juli 2012 veröffentlicht wurden, ist der 15. Juli 2013. Der Preis soll am 30. August im Rahmen des Sommerfestes zum 20jährigen Bestehen des Presseclubs in diesem Jahr verliehen werden.

Bewerbungen bitte an die Adresse
Presseclub Kassel e.V.
Sekretariat / c.o. Gabriele Stang
Raiffeisenstraße 1
34226 Niestetal

oder per E-Mail an: stang.g@arcor.de

Hintergrund
Mit dem Journalistenpreis wahrt der Presseclub Kassel das Gedenken an Claudia Hohmann. Sie war stellvertretende Lokalchefin der HNA in Kassel und viele Jahre Vorstandsmitglied und Vorsitzende des Presseclubs. Sie hat sich mit ihrer kreativen journalistischen Arbeit und mit ihrem Einsatz für die Ausbildung des Nachwuchses verdient gemacht. Claudia Hohmann starb im Jahr 2009 55-jährig an den Folgen einer Krebserkrankung.

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Kommentare

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Seb am :

okay, soviel Input.
Presseclub? sind das Die, wo wie uns über Göker informieren?

/sorry

Schreiber am :

Nun darf man sich fragen, wo eigentlich die "Volontäre sowie hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten im Alter bis 35 Jahre" zu finden sind, "die in Zeitungen oder Zeitschriften, Radio, Fernsehen oder Online lokaljournalistische Beiträge aus Nordhessen oder Südniedersachsen veröffentlicht haben" und man darf - auch mit Blick auf die bisherigen Preisträger - feststellen: Diese Veranstaltung dient in erster Linie der Selbstbeweihräucherung des Monopolisten.

MR am :

Herr Schreiber, warum müssen Sie sich für eine Frage rechtfertigen ("Nun darf man sich"), deren Beantwortung schon vorher klar ist. Wie tief darf man unter sich selbst (d.h. die eigene professionelle Identität) sinken? Wie viele Verrenkungen darf man an sich selbst dulden?

Anonym am :

Das ein Preis gestiftet wird um sich wichtig zu machen, d.h. geschäftlichen (PR) bzw. gesellschaftlichen (diverse "Bürgerpreise") Nutzen daraus zu ziehen, ist eh klar.

Muss man halt die Kohle fürs ausgelobte Preisgeld haben, irgendwelche Preisträger werden sich schon finden.

Ansonsten gilt natürlich: "Wenn du liest: »Dem Dichter Potschappel ist der große Bananen-Preis zuerkannt worden«, so frage stets: Wer hat ihm den Preis gegeben? Das allein macht nämlich erst seinen Wert aus."
www.zeno.org/Literatur/M/Tucholsky,+Kurt/Werke/1932/Schnipsel+%5B8%5D

MR am :

Der Link ist kostbar, lesbar, unterhaltbar; welcher Witz, ein alter, gar gestorbener Mann! (Möglicherweise an "unbeabsichtigter Selbsttötung", erstaunlich!) Begeisterung. Darüber hinaus: Zur Debatte steht mE die Frage der Prominenz, also das letzte Kettenglied in der Folge Ware>Text>Zahl>Bild>Prominenz (Sloterdijk, Im Innenraum..) An diesem (Quasi-)"Kapital" hat sich ja Bourdieu vergeblich abgearbeitet. Die letzte Frage bleibt immer die letzte: Warum macht das "Volk" das? (oder als device: Vergesst die Zwischenträger, wie auch immer sie scheinheißen mögen.)

MR am :

Ich muss mir durch einen Zusatz selbst noch einmal antworten. Der (von mir weggelassene) Vorsatz des Nachsatzes von Sloterdijk lautet: "Die effektivste Totalisierung, die Zusammenfassung der Erde durch das Geld in allen seinen Verwandlungen..." und erst dann kommt die Metamorphose: als "Ware, als Text, als Zahl" usw., das ist der eigentliche Witz. (Vgl. auch Alexander Kluge, filmisch, er hat es versucht, aber es geht nicht)

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