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Spezialisten meden sich zu Wort

Kommt, Kinder, ich möchte euch doch nur vor gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften schützen!
Für den neuen mächtigsten alten Mann an der Spitze der katholischen Kirche sei das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare Kindesmissbrauch. Na, was soll das denn, seit wann ist die katholische Kirche denn Spezialist für Kindesmissbr... - oh, ich vergaß.

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Kommentare

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Th G am :

Im Gegensatz zu sonstigen sexuellen Themen wissen sie hierbei wenigstens wovon sie reden.

MR am :

Lieber Helmut, Du weißt wohl so genau wie ich, dass die Einstellung der katholischen Kirche zu den erotischen und sexuellen Verhaltensweisen der Menschen unter sog. modernen Gesichtspunkten indiskutabel ist. Ebenso indiskutabel ist der Unterschied zwischen Lehre und Praxis, wie ZB dem Liebesgebot. Drum muss doch nicht jedesmal, wenn es einen Religio-Hype gibt, dieselbe Automatik zu drücken: Katholischer Geistlicher = Kinderschänder.

Wolfgang Ehle am :

Lieber MR,
"muss" nicht, darf aber! Ich empfehle in diesem Zusammenhang die Lektüre der Diskussion "Der Papst ist keine Privatsache", ein Kommentar von Bernhard Pötter in der taz.
http://www.taz.de/Kommentar-Linke-und-Katholizismus-/!112912/
Die Leserzuschriften sind gewiss nicht repräsentativ, abe dafür umso deutlicher, was die Abneigung gegen die Institution Kirche anbelangt.
Betrachtet man das zweitausendjährige Sündenregister dieser Organisation, dann kann einem schon automatisch die Galle hochkommen. Da ist Kinderschändung im Vergleich eher eine Bagatelle.

MR am :

Ich habe diesen Artikel jetzt gelesen. Er ist für mich eine Hasspredigt im Priester-Gewande einer pseudolinken Veröffentlichung. Genauer: Er antwortet auf eine vermutete Kriegserklärung mit einer ebensolchen. So kriegen wir die Bergpredigt im Menschenleben nicht unter.
Einfach Karl Valentin (übersetzt) beherzigen: Gorned icknoriern!

Helmut am :

Dass ich /alle/ Religionen gleich bizarr finde, weil sich ihre Mitglieder ausnahmslos über den Glauben an eine (austauschbare) Fiktion definieren, die nur hinreichend abwegig sein muss, um als Unterscheidungsmerkmal zu taugen, und darüber, dass man Dieses nicht essen dürfe, an jenem Geschlechtsteil herumzuschnibbeln habe oder sich für wieder etwas anderes schuldig und schlecht fühlen müsse, dabei aber natürlich zu den allerauserwähltesten Lebewesen auf dem Planeten gehöre - das dürfte bekannt sein.

Diese Steilvorlage vom Obersten einer der verbrecherischsten und verlogensten Organisationen dieser Art konnte ich aber nun wirklich nicht vorbeigehen lassen.

Allerdings hast du recht, dass man den Spaß der kirchlichen Würdenträger am Missbrauch Schutzbefohlener nicht instrumentalisieren darf.

MR am :

Peter Sloterdijk hat in einer sehr würdigen Adorno-Kritik von dem (übrigens gnostischen) Drang zur "übertriebenen Rede" gesprochen - übersetzt etwa: der sowohl endlosen als auch unkontrollierbaren Ausdehnung der Vermutung eines Unheils. (Im Text! Das leben denkt ja anders.) Wer die katholische Kirche auf dem Index der Verbrecherorganisationen an die erste Stelle setzt, macht einfach nur perverses Ranking. Jede sonntagsmorgens-Tele-Akademie belehrt darüber, dass, wenn man schon einen Paranoia-Partner sucht, die internationale Geldverschiebungs-Mafia ein wesentlich ernstzunnehmenderer ist. (Aber die triggers und targets sind natürlich nach eigenen Belieben jeweils zu ersetzen.)

Helmut am :

Nein, nicht an erste Stelle, sondern "einer der verbrecherischsten und verlogensten Organisationen", und von jener der Oberste (Chef). Stimmts?

MR am :

Lieber Wolfgang, Deine Argumente sind zweifellos immer gut vorgetragen. Ich meinerseits bin ein "Ungläubiger" und trete für keinen der MONOtheismen ein. Dem behaupteten "zweitausendjährigen Sündenregister dieser Organisation" steht eine durch mehrere Instanzen beglaubigte Zusammenhaltungstätigkeit "der Christentheit" gegenüber. Wir wollen uns vielleicht hier mal nicht über den Unterschied von "Organistaion" oder "Kongreation" streiten? - Es handelt sich um eine über lamge Zeiten haltbare kommunitäre Einrichtung; eine billige nachträgliche Abrechung mittels wiederum einer knapp 300 Jahre alten Religion, nämlich die der Aufklärung, lohnt sich doch wohl nicht?

Wolfgang Ehle am :

"Und ginge morgen die Welt unter,"... so würde ich doch heute noch versuchen, wenigstens einem dieser Schäflein den Samen des Zweifels einzupflanzen!

Anonym am :

Die Wortwahl find ich im Kontext saukomisch.

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