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Catwall Acrobats aus Kanada landen bei FlicFlac auf dem 1. Platz

Die Catwall Acrobats (1. Platz), das Duo A&A (2. Platz) und Miyoko Shida vom Theater Rigolo (3. Platz), eingerahmt von den Sponsoren des Festivals.
Bild: heldmann images
Mit der Auszeichnung der besten Artisten und einer positiven Gastspielbilanz ist am Sonntagabend das 4. Festival der Artisten zu Ende gegangen. Im FlicFlac Zelt auf dem Friedrichsplatz überreichte Kassels Bürgermeister Jürgen Kaiser mit FlicFlac Direktor Benno Kastein und Festival-Leiterin Larissa Kastein traditionell zum Finale die Trophäen.
Am Sonntagnachmittag stand nach dem letzten Zuschauer-Voting fest, wer in diesem Jahr beim höchst dotierten europäischen Circusfestival die Nase vorn hatte. Gewinner sind die Catwall Acrobats aus Kanada (Platz 1), das Handstand Duo „A&“ aus USA/Ukraine (2. Platz) sowie die Balance von Palmästen des Schweizer Theater Rigolo (3. Platz).
Dokumentation Pressemeldung in Auszügen:
55.000 Zuschauer hatten seit der Premiere am 20. Dezember 2012 in den überwiegend ausverkauften Shows des 4. Festivals der Artisten mitgeklatscht und wohl auch mitgewettet, wer von den bereits bei anderen wichtigen Wettbewerben ausgezeichneten Künstler denn wohl dieses Mal auf dem Siegertreppchen landen würde. Jeweils zum Ende der Show wurden zehn Zuschauer ausgelost, die als Jury fungierten und ihre Punkte abgaben. Das Programm zeigte von der Sandmalerei über ein großes Flugtrapez, Jonglage, Wurfakrobatik bis hin zu den fast mystisch anmutenden Balancen von Rigolo oder Phil Os‘ rockiger Diabolo-Kunst einen weiten Querschnitt durch die Manegen- und Bühnenkunst. Auch Weihnachten 2013 soll es eine Fortsetzung mit neuem Programm und neuen Künstlern auf dem Friedrichsplatz geben. „Unser Festival gehört inzwischen fest zum weihnachtlichen Unterhaltungsangebot in Kassel“, freuen sich FlicFlac Direktor Benno Kastein und seine Tochter Larissa, die das Festival leitet. Zum 5. Festival will FlicFlac dieses Mal besonders ausgefallene und spektakuläre Darbietungen auf den Gabentisch legen.

Und das sind die Gewinner beim 4. Festival der Artisten in Kassel

Platz 1 geht an die Catwall Acrobats aus Kanada. Die sechsköpfige Truppe um ihren Gründer und Frontmann Hugo Noel eroberte vom Premierentag die Herzen der Kasseler im Sturm mit ihrer temporeichen und von akrobatischen Höchstleistungen geprägten Springkunst, bei der es immer wieder „die Wände hochgeht“. Dabei leisteten die fünf Männer und ihre „sprunghafte“ Kollegin in jeder Hinsicht Höchstleistung: sie traten auch mit ihrer Zweitdarbietung als „Teater Boys & Girl“ auf dem Schleuderbrett an, während Hugo Noel aller guten Dinge drei sein ließ und seine anspruchsvolle Darbeitung im Cyr Rad zum Besten gab.

Platz 2 geht an eine handfeste Kooperation zwischen den USA und der Ukraine. Mit dem Duo “A&A“ konnte FlicFlac in Kassel seine besondere „A-Klasse“ präsentieren. Adam Vazquez und Anton Makuhin waren mit ihrer sensationellen Hand-auf-Hand-Balance schon mehrfach im berühmten Cirque du Soleil und anderen großen Shows auf der ganzen Welt aufgetreten. Die Muskelmänner mit der kraftvollen Ausstrahlung können auf eine beachtliche Ausbildung und sportliche Erfolge verweisen. Adam, Spross einer legendären Circusfamilie, ließ sich zehn Jahre lang bei den Las Vegas Flyers trainieren, gehörte zur Elite im Power Tumbling (Kunstturnen und Trampolin) in den USA. Er ist nicht nur Hand-auf-Hand-Akrobat, sondern beherrscht auch Pole Akrobatik, die russische Schaukel und vieles mehr, unter anderem das Violinenspiel. Anton verfügt nicht nur über ein Diplom des Olympic Lyceum Kiew, sondern ist auch studierter Jurist. Ganz nebenbei erturnte sich das Supertalent zehn erste und vorderste Plätze bei akrobatischen Sportwettbewerben in Russland und der Ukraine.

Um den dritten Platz gab es bis zuletzt vier aussichtsreiche Kandidaten. Durchgesetzt hat sich letztlich die legendäre Balance mit Palmästen des Theater Rigolo aus der Schweiz. Protagonist Mädir Eugster und seine Partnerin Miyoko Shida hatten im Wechsel diese auch in Kassel laut bejubelte „leise Sensation“ vorgeführt. In seiner begnadeten Sanddornbalance legt Rigolo 13 Palmäste zu einer schwebend leichten Skulptur zusammen. Hier trifft archaisch-ritueller Tempeltanz auf Zirkuspoesie. „Die Welt gerät aus den Fugen, wird aus den Angeln gehoben. Zwischendurch, nur selten, geschieht oder gelingt uns ein Moment des Gleichgewichts, des Glücks – Balance...“ Die Faszination dieser Momente hat Mädir Eugster nie losgelassen. Der moderne Schamane ließ mit Schweizer Präzision fantastische Objekte entstehen, die in genialer Einfachheit die tiefe Symbolik des Gleichgewichts darstellen.

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