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"Das Ende der Zeitung"

In der Rubrik "Denkbühne" der online erscheinenden KONTEXT Wochenzeitung schreibt Autor Thomas Rothschild in seinem Debattenbeitrag, Zeitungen seien ein Relikt vergangener Tage. >>Hier zu lesen.

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Kommentare

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helmut am :

Konstruktionen im verlinkten Artikel wie "Ein Ende des Kahlschlags ist nicht abzusehen" deuten an, es gäbe einen, einen glatzköpfigen Kahlschläger vielleicht, der mit der großen Kettensäge durch den Zeitungswald schreitet und rodet.

Das ist weinerlich. Natürlich gibt es diesen Handelnden, zu Beschuldigenden nicht, es sind die Kunden, die den Zeitungen nicht mehr abkaufen, was sie anzubieten haben.

Also: "adopt, adapt, improve".

Bänkelsänger und Drahtfunk gibt es auch nicht mehr.

Mr am :

schön spritzig. The core: gedruckte Zeitungen sind sehr teuer. Auch den sog. "Qualitätsjournalismus" gibt es, und der ist gut; die Debatte ist schon etwas älter. (Nur die FAZ hat es durch einen entschiedenen Kurswechsel und die Stiftung geschafft.)Das mit der Weinerlichkeit kann ich insofern unterstützen, als es um Probleme einer intellektuellen Mittelschicht geht, die gerne jeden Tag ein kleines Buch mit hochwertigen Informationen hätte, um damit ihr Weltverständnis zu sortieren. Bezahlen wollen sie aber dafür nicht, wie Klaus Schaake bereits herausgefunden hat. So was?

Helmut am :

Vielleicht müssen die Neu-Medial zurückgebliebenen Zeitungskäufer sich erst von Papier auf elektronisch umstellen (bzw. erst einmal Geräte kaufen können, die das in einem Komfort wie eine Zeitung erlauben)

Und wenn sie dann ihre Zeitung lesen wollen, dann zahlen sie auch dafür.

Die schnelle Entwicklung der Hardware ist vielleicht noch zu langsam für die Zeitungen, vielleicht sterben manche, bevor man sie vernünftig elektronisch lesen kann.

MR am :

Wenn man lange genug gelebt hat, kann man die Kulturschwellen ermessen. Ich bin sehr froh, rechtzeitig der Medienfeindschaft zu entkommen, die dann entsteht, wenn Gewohnheiten durchbrochen oder gar durchkreuzt werden. (Man denke zB an den "Walkman"! Was für ein Gezeter!) Ich hab für meine spezielle Arbeit (Intellektualität, Textualität) mehrfach Grenzen überschreiten müssen und wollen. Ohne einen Scanner komm ich überhaupt nicht mehr aus; manche halten das immer noch für Teufelszeug. Usw. usf.

Helmut am :

Mein Rezept ist seit je: Surf the wave!

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