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Die Anfälligen, Auffälligen und Unauffälligen

Anfällig ist der Mensch für Konsumverlockungen, Krankheiten und sexuelle Duftstoffe, in summa "Reize". Auffällig wird er etwa bei "abweichendem Verhalten", wofür ihm dann schonmal die Universität einen Lehrstuhl für "Devianzforschung" widmet.
So geschehen in Kassel für den Mann mit dem devianten Leibesumfang: Rolf Schwendter. - Im Medizinischen wird das Ganze häufig "unauffällig". Hab ich ein Pünktchen auf der Nase, das sich durch Sälbchen nicht verscheuchen lassen will, sagt z.B. sogar die (eigentlich nur für indoor activities zuständige) Zahnärztin, das solle man aber mal einer Analyse des abweichenden Verhaltens von Haut zuführen. Die Diagnose nach getanem Zugriff ist dann nicht: da ist nix. Sondern: Befund "unauffällig". Ich vermute, das ist die Notwehr-Vokabel für "ich lass mich nicht grundlos verhaften bzw. für amerikanische Entschädigungssummen verklagen". Im Zweifelsfall war die Probe zu jener Zeit "unauffällig". Wenn sie später auffällig wurde, ist das ihr eigenes Ding, oder eine forza del destino.

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Kommentare

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J. Urist am :

Nicht auffallen, dann kann man nicht reinfallen!

MR am :

Anfällig ist man für fiele Fallen...

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