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Wahlkampf per Spatenstich

Seit rund zwei Monaten wird bereits an der A44-Baustelle bei Harmuthsachsen gearbeitet. Deshalb waren einige Menschen nicht schlecht überrascht, als sie kürzlich eine Einladung für den 22. März zum Spatenstich am Bauabschnitt 33 der A44 bekamen.
Nun ist es nicht ungewöhnlich, dass Verkehrsminister Posch mit großem Spatengeklapper die nächsten Etappen der mittlerweile vollkommen überflüssigen Autobahn eröffnet. Klaus Schotte, Aktionsgemeinschaft Verkehr Nordhessen e.V., begründet dies so: "Die A44 wäre auf der neuesten Datengrundlage überhaupt nicht mehr genehmigungsfähig - weder von den Kosten oder den prognostizierten Verkehrszahlen, noch von der erhofften wirtschaftlichen Wirkung. Arbeitsplätze wird es für Waldkappel jedenfalls keine geben. Wohl aber eine Vernichtung von Natur und Landschaft."

So fragt man sich dann, was den Herrn FDP-Minister nach Waldkappel treibt. Ein Blick auf den Kalender schafft Klarheit: Es ist fünf Tage vor dem Wahltermin! Da ist ministeriale Wahlhilfe gerade für eine Partei wichtig, deren Wirtschaftshörigkeit die Peinlichkeitsgrenze längst überschritten hat.
 
Besonders dreist in diesem Zusammenhang ist die Darstellung im Marktspiegel vom 23. März: "Der Bau der Autobahn schreitet momentan so schnell voran, dass dieser Spatenstich nach dem eigentlichen Baubeginn stattfand." Da hat die Task Force A44 wohl ihren eigenen Chef überholt...

Aktionsgemeinschaft Verkehr Nordhessen e.V., Klaus Schotte; Wolfgang Ehle

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