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"Kassel-Airport": Bei Calden wird die Landschaft neu modelliert


Weil die Senke nördlich von Calden in Richtung Burguffeln ein deutlich erkennbares Gefälle aufweist und eigentlich für den Bau eines Flughafens ungeeignet ist, werden dort zur Zeit gewaltige Erdbewegungen getätigt. Schätzungen reichen von 4,5 Mio. bis 12 Mio. Kubikmetern, die auf dem Gelände befördert werden müssen. Seit einige Wochen sind ca. 30 Bagger, Planierraupen, LKW und von Traktoren gezogene Muldenkipper im Einsatz, um die Landschaft für den vorgesehenen Flughafen neu zu modellieren.

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Kommentare

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Sebastian von Roos am :

Ja, und bald geht den Trekkern unten und denen die dann da fliegen sollen der Sprit aus.

Und was ist eigentlich mit den paar Milliarden in Indien oder Afrika, - dürfen die nicht fliegen? Oder kriegt jeder in Simbabwe bald auch seinen eigenen Regionalflughafen?

Das ist kein Fortschritt, das ist krankes Wuchern.

Robert am :

Pardon, aber ganz Nordhessen ist für den Flughafen vollkommen ungeeignet. Wenn die IHK das Ding unbedingt haben will, soll sie es bezahlen!

MR am :

Modelliert werden Landschaften schon seit einigen Tausend Jahren. Mal abgesehen vom Flurhafen sollte man sich keiner "Naturidolatrie" (Marx) hingeben...

Wolfgang Ehle am :

Da hat MR sicher recht. Dennoch zeigt das Beispiel, mit welcher Chuzpe hier nicht nur Erdreich, sondern in erster Linie Geld bewegt wird. Mit welchem Nutzen für die Allgemenheit und auf wessen Konten, das sei hier nicht weiter erörtert.

Robert am :

Und Kassel-Calden ist das nordhessische S21 – meint der VCD: http://nordhessische.de/news.php?id=1720&c=2

Turon am :

Was redet Ihr hier alle für ein krankes Zeug!? Als erstes ist vielleicht nur Frankfurt tatsächlich in der Lage Kassel überhaupt Konkurrenz zu machen. Rund um Kassel gibt es zwar Flughäfen, doch es sind regionale Kleinflughäfen, die unterm Strich keinen Sinn ergeben.

Kassel wäre mitnichten, ausgerechnet aufgrund der zentraler Lage ein Eldorado für all die kleinen Airlines. Man muß sich nur eine Sache vergegenwärtigen: Die Billigflieger fliegen allersamt aus Ballungszentren in den Dicht besiedelten Gebieten, und dort finden sie auch generell nur Flughäfen die 60-120 km weitweg sind.

Aus Frankfurt/Main startet keine Billigfluglinie, aus Dortmund nur Wizzair und Easyjet. AirBerlin ist im Schnitt weitaus teurer als Ryanair. Und so ergibt sich für die Nordhessen folgendes Bild:

a) die Billigfliegerflughäfen sind nur mit Auto zu erreichen (bis aufs Bremen);
b) wenn es um die Nähe geht, ist das am nähesten erreichbare Flughafen, Düsseldorf-Weeze und liegt an der holländischer Grenze.

Und was Umweltschutz angeht... die grüne Mamba hat ausgerechnet in Kassel ein Bild der ökologischer Verwüstung angerichtet. Will man schnell nach Osten? keine Verbindung. Landstraßen. Nicht gerade erstklassig. Das hilft zwar dem Staat, denn die Spritkosten kassiert ja unsere unfähige Politikerkaste. Jobs? würde sich VW nicht rühren, wäre diese Region bald praktisch tot.

Die zentrale Lage Kassels, die überaus gute Bahnverbindung vom Norden nach Süden, halbwegs vorhandene Verbindungen in Richtung Osten - das spricht ein gewaltiges Publikum an!!! Gesamtes Nordhessen, hat ja 500.000 Einwohner, hinzu sollte man noch Fulda, Braunschweig sehr wohl dazu rechnen, sprich im Umkreis von 200 km gibt es bis auf Hannover/Frankfurt keine Großflughäfen, und Frankfurt und Hannover sind durch die teuren Linien belegt.

Und in Kassel geht es nach wie vor um JOBS. Logistikzentrum NORDHESSEN braucht auch ein großes Flughafen. Daher: wenn die Politik in den letzten 20 Jahren in Kassel was gut gemacht hat, dann eben NUR DAS.

Dokumenta? nicht der Bringer. Logistik? Funktioniert nur bedingt. Und was Chaos auf den Strassen angeht? na ja... mal ehrlich: wenn ich mir die Baustellenanzahl in Kassel so anschaue, sage ich dazu nur eine Sache: da muß man wirklich 5 Jahre lang Verkehrsplanung studiert haben, ansonsten kriegt man so ein Durcheinander gar nicht erst zu STANDE.

Wird aber ein Flughafen ausgebaut, steht für die Stadt Kassel eine Herausforderung dieses Verkehrproblem zu lösen.

Touristen brauchen Hotels, und Kasseler Hotels sind so gut wie nie ausgebucht!
Handel? aus einem Dorf ohne Flughafen kann man nicht Handelszentrum machen.

Wozu dann in die Logistik investieren, wenn die Grünen, die nicht in der Lage sind tatsächlich grün zu sein,
kompletten Ausbau der Verkehrsanbindungen an Osten blockieren?

Ohne Airport Calden ist Kassel ohnehin aufgeschmissen!

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