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Ausbildungsplätze zur IT-Systemkauffrau, IT-Kauffrau, Mediengestalterin

Die Frauencomputerschule bietet jungen Frauen in diesem Jahr noch freie Ausbildungsplätze zur IT-Systemkauffrau, IT-Kauffrau oder Mediengestalterin an. Bewerbungen und Infos unter: ItF, Wilhelmshöher Allee 164, 34119 Kassel, Fon: 0561 35161.
IT-Systemkauffrau oder medizinischen Fachangestellte? – Welche Ausbilungsberufe wählen Mädchen?

Die berufliche Orientierung von Mädchen und Jungen wird maßgeblich von den Bezeichnungen der Berufe beeinflusst. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung. Begriffe wie "...mechaniker/in" oder "...bauer/in" interessieren eher Jungen, während Mädchen durch Begriffe wie "Fein..." oder "...helferin" besonders angesprochen werden.

Der Anteil von jungen Frauen, die sich für eine Berufsausbildung in der IT-Branche entscheiden, ist nach wie vor niedrig. Das ist von unseren hiesigen Arbeitgebern aber keineswegs gewünscht. Fachinformatikerinnen, IT-Systemelektronikerinnen, IT-Systemkauffrauen oder auch Informatikkauffrauen werden händeringend gesucht.
Warum wählen noch immer so viele Mädchen typische Frauenberufe, die in der Regel schlecht bezahlt werden, kaum Aufstiegsmöglichkeiten bieten und teilweise unattraktive Arbeitszeiten bieten? Noch immer beginnen ca. 20 % der Mädchen eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellte Friseurin oder zur Einzelhandelskauffrau. Dabei erwerben junge Frauen höhere Bildungsabschlüsse als ihre männlichen Altersgenossen. Mädchen bleiben seltener sitzen und haben meist bessere Abschlüsse.

Viele Faktoren spielen bei der Berufswahl eine Rolle. Die meisten jungen Frauen haben wenig Wissen über die Berufsrealität und die damit verbunden Aufstiegschancen. In Deutschland ist zudem der gesellschaftliche Druck sehr hoch, dass Frauen einen Beruf ausüben sollten, der dem Geschlechtsrollenbild entspricht. Und das beeinflusst die jungen Mädchen. In der Grundschule sind die Interessen bei beiden Geschlechtern noch relativ gleich. Aber wenn die Mädchen in die Pubertät kommen, verschwindet schnell das Interesse an technischen Berufen. Mädchen unterschätzen dann ihre mathematischen-naturwissenschaftlichen Stärken und denken, Jungen wären besser.

Junge Frauen wählen dann sogenannte familiennahe Berufe, wie Krankenschwester oder Lehrerin. Sie wählen diese Berufe weil sie glauben, sie könnten dann Arbeit und Familie besser vereinbaren. Das ist aber meist falsch. Die IT-Berufe sind zum Beispiel sehr viel familien- und arbeitszeitfreundlicher als die Berufe im Gesundheits- und Sozialbereich oder im Handel. Und Frauenberufe sind sehr häufig Sackgassenberufe: Es ist kaum ein Aufstieg möglich. Wer medizinische Fachangestellte geworden ist, bleibt es meist auch. Die gesellschaftliche Bewertung dieser Berufe hört man ihnen geradezu an: Solche Frauenberufe sind die "Helferinnen"- und "Assistenz"-Berufe. Kein Geselle würde sich als Assistent von einem Ingenieur bezeichnen.

Haben sich Frauen und Mädchen aber einmal für eine IT-Ausbildung entschieden, wächst die Begeisterung schnell. Zum Glück haben inzwischen einige junge Frauen haben bewiesen, dass sie in IT- Berufen hervorragend ihren Mann stehen und mit ihrer Berufswahl genau richtig gelegen haben. Und der bevorstehende Fachkräftemangel bieten jungen Frauen gute Beschäftigungschancen.

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